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Pressemitteilung vom 17.04.2025    

Rückenschmerzen in Rheinland-Pfalz: Jeder Vierte betroffen

Eine aktuelle Analyse der Krankenkasse Barmer zeigt, dass Rückenschmerzen in Rheinland-Pfalz weit verbreitet sind. Die Zahlen verdeutlichen, wie viele Menschen im vergangenen Jahr medizinische Hilfe in Anspruch nehmen mussten.

Rückenschmerzen. (Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa)

Barmer. In Rheinland-Pfalz wurde im Jahr 2023 fast jedem Vierten mindestens einmal die Diagnose Rückenschmerzen gestellt. Dies ergab eine Datenauswertung der Krankenkasse Barmer, die ihre Ergebnisse auf die Bevölkerung hochgerechnet hat. Demnach suchten über 960.000 Menschen aufgrund von Rückenschmerzen ärztliche Hilfe auf.

Frauen waren mit 25,5 Prozent häufiger betroffen als Männer mit 20,5 Prozent. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, wegen Rückenschmerzen zum Arzt zu gehen, mit dem Alter: Während bei den 20- bis 29-Jährigen knapp über 15 Prozent die Diagnose erhielten, waren es bei den 80- bis 89-Jährigen mehr als doppelt so viele - rund 34 Prozent.

Auch Psyche kann Rolle spielen
Neben körperlichen Faktoren können auch psychische Ursachen eine Rolle bei Rückenbeschwerden spielen. "Bei Rückenbeschwerden kann aber auch die Psyche eine Rolle spielen", erklärte Dunja Kleis, Barmer-Landesgeschäftsführerin. Stress und Niedergeschlagenheit können beispielsweise zu einer erhöhten Muskelanspannung führen, die dann für Rückenschmerzen sorgt. Oft werde die Bedeutung psychischer Faktoren jedoch unterschätzt.




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Praktische Tipps zur Vorbeugung
Für Menschen, die im Beruf viel sitzen, empfiehlt Kleis regelmäßige Veränderungen der Sitzposition, um Muskeln und Gelenke zu entlasten. Ein guter Bürostuhl oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch können hilfreich sein. Doch auch ohne große Ausgaben lässt sich etwas für die Rückengesundheit tun: Treppensteigen statt Aufzugfahren oder einfach öfter vom Stuhl aufstehen und sich bewegen sind einfache Maßnahmen.
(dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung  
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