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Pressemitteilung vom 02.04.2025    

Niederelbert: Baugebiet "Im Herberg II" erfolgreich erschlossen

Die Erschließung des Neubaugebiets "Im Herberg II" in Niederelbert ist abgeschlossen. Auf 45 neuen Bauplätzen können ab sofort Häuser gebaut werden. Ein innovatives Dammbauwerk soll zudem den Hochwasserschutz im Ort verbessern.

Die Erschließung des Neubaugebiets „Im Herberg II“ in Niederelbert ist abgeschlossen. Zur Bauabnahme trafen sich Ortsbürgermeisterin Carmen Diedenhoven, der Erste Beigeordnete Ulrich Neuroth und die Beigeordnete Anke Thome sowie Vertreter der Tiefbaufirma Triesch und der artec Ingenieurgesellschaft, Mitarbeiter der VG-Werke und Projektleiter Ralf Kohlhaas vor Ort. (Bild: Ortsgemeinde Niederelbert)

Niederelbert. Nach über zehn Jahren Planung ist nun ein bedeutender Meilenstein in Niederelbert erreicht: Die Erschließung des Neubaugebiets "Im Herberg II" ist abgeschlossen. Seit dem Spatenstich im Jahr 2023 wurde intensiv gearbeitet. Insgesamt entstanden 45 Bauplätze, von denen 24 der Ortsgemeinde gehören. Die Nachfrage war hoch, daher wurde für die gemeindeeigenen Grundstücke ein strukturiertes Vergabeverfahren durchgeführt.

Der Erschließungsausbau erfolgte vollständig. Dabei wurden Wasser-, Abwasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen verlegt, Gehwege angelegt sowie die Fahrbahn fertiggestellt. Es entstanden rund 870 Meter Straße. Die Leuchtmasten sind bereits aufgestellt, die Leuchtköpfe folgen im April.

Hochwasserschutz durch "3-in-1"-Dammbauwerk
Ein zentrales Element des Projekts ist das sogenannte "3-in-1"-Dammbauwerk über den Weiherhellbach. Es dient gleichzeitig als Verkehrsweg, als Staudamm für ein neues Rückhaltebecken sowie als Verbindung zwischen den Wohngebieten und dem Sportplatz.




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Der Weiherhellbach fließt nördlich des Neubaugebiets und kann bei Starkregen zu Überschwemmungen führen. Um die Ortsmitte zu schützen, wurde ein Hochwasser- und Regenrückhaltebecken errichtet. Dieses entlastet den Kanal und gibt Wasser kontrolliert ab.

Baugrund mit Spezialverfahren vorbereitet
Die geologischen Bedingungen erforderten besondere Maßnahmen: Das torfige Gelände wurde durch sogenannte Rüttelstopfsäulen tragfähig gemacht. In einem Raster von 2 x 2 Metern wurden über 500 dieser Säulen bis zu sieben Meter tief in den Boden eingebracht.

Dieses aufwendige Verfahren bereitete das Fundament für den erfolgreichen Ausbau. Mit dem Abschluss der Arbeiten sind nun nur noch kleinere Restarbeiten am Lärmschutzwall nötig, bevor das Gebiet vollständig übergeben ist. (PM/Red)


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