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Pressemitteilung vom 02.04.2025    

Tafel Koblenz: Wefelscheid lobt Engagement und schlägt Integrationsprojekt vor

Bei einem Besuch der Tafel Koblenz informierte sich der Landtagsabgeordnete Stephan Wefelscheid über die tägliche Arbeit der ehrenamtlichen Helfer. Neben der Anerkennung des Einsatzes brachte er auch konkrete Vorschläge zur Unterstützung ein.

Stephan Wefelscheid, MdL, und Peter Bäsch, Vorsitzender Tafel Koblenz e.V., beim
Entladen von Lebensmitteln in Koblenz-Metternich. (Foto: Claas Osterloh.)

Koblenz. Die Tafel Koblenz versorgt rund 1100 Haushalte, was etwa 5000 Menschen entspricht. Viele von ihnen sind auf die Hilfe der Einrichtung angewiesen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Möglich ist dies durch das Engagement von mehr als 260 Ehrenamtlichen, die sich das ganze Jahr über für die Gemeinschaft einsetzen.

Jährlich werden rund 1500 Tonnen gespendete Lebensmittel aus Supermärkten und Geschäften in Koblenz angenommen. Diese Waren sind meist kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder konnten aus Überbeständen nicht verkauft werden. Im Lager in Koblenz-Metternich werden sie sortiert, zwischengelagert und schließlich über neun Ausgabestellen verteilt.

Klimaschutz und soziale Hilfe
Die Märkte sparen laut Schätzungen des Vorsitzenden Peter Bäsch jährlich rund 200.000 Euro an Entsorgungskosten durch die Zusammenarbeit mit der Tafel. Gleichzeitig wird ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet, da große Mengen an Lebensmitteln vor der Vernichtung bewahrt werden. Seit der Gründung vor rund 25 Jahren konnten so etwa 20.000 Tonnen Lebensmittel weiterverwendet werden.



Wefelscheid bringt neue Ideen mit
Stephan Wefelscheid zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt von der organisatorischen und sozialen Leistung der Tafel. Er betonte, dass diese Arbeit nicht nur Menschen in Not helfe, sondern auch zur Ressourcenschonung beitrage. Um das Ehrenamt zusätzlich zu entlasten, schlug Wefelscheid vor, geflüchtete Menschen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten einzubinden. Diese könnten beim Verpacken, Lagern und Ausgeben der Lebensmittel mitwirken, was sowohl Integration fördern als auch die Tafel unterstützen würde.

Peter Bäsch zeigte sich offen für diesen Vorschlag und betonte, dass es bei der Tafel immer ausreichend Arbeit gebe. Die integrative Atmosphäre in der Organisation könne geflüchteten Menschen zudem den Einstieg in die Gesellschaft erleichtern.

Politische Unterstützung zugesichert
Zum Abschluss versprach Wefelscheid, sich bei der Verwaltung für die Umsetzung dieser Idee einzusetzen und die Tafel in ihrer weiteren Arbeit politisch zu unterstützen. Ziel sei es, das Engagement in Koblenz langfristig zu stärken und weiter auszubauen. (PM/Red)


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