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Pressemitteilung vom 25.03.2025    

FREIE WÄHLER fordern nachhaltige Lösungen für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz

Die finanzielle Notlage des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen wirft ein Schlaglicht auf die prekäre Situation vieler Kliniken in Rheinland-Pfalz. Die FREIEN WÄHLER im Landtag fordern die Landesregierung zum Handeln auf, um eine drohende Insolvenzwelle abzuwenden.

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Mainz. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen zahlreiche Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz stehen.

Die FREIEN WÄHLER im Landtag Rheinland-Pfalz appellieren an die Landesregierung, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Insolvenzgefahr zu mindern, die insbesondere Kliniken im nördlichen Teil des Landes betrifft.

Lisa-Marie Jeckel, gesundheitspolitische Sprecherin der FREIEN WÄHLER, kritisiert die gegenwärtige Krankenhauspolitik scharf: "Es kann nicht sein, dass immer mehr Krankenhäuser unter wirtschaftlichen Druck geraten. Insolvenzverfahren sind, auch wenn sie in Eigenverwaltung erfolgen, kein zukunftsfähiges Konzept, sondern ein Ausdruck der verfehlten Krankenhauspolitik der vergangenen Jahre. Es kann nicht sein, dass die Träger am Ende alleingelassen werden."

Wohnortnahe medizinische Versorgung hat Priorität
Die FREIEN WÄHLER setzen sich für eine umfassende Reform ein, die eine langfristige Finanzierung der Krankenhäuser sicherstellt und eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung gewährleistet. "Steigende Energiekosten, höhere Tarife für das medizinische Personal und der Rückzug von Trägern aus der stationären Versorgung machen deutlich, dass wir ein neues Finanzierungsmodell für unsere Krankenhäuser brauchen", betont Jeckel. Sie fordert, dass wirtschaftliche Interessen nicht über die medizinische Versorgung der Bevölkerung gestellt werden.




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Kritik übt Jeckel auch an der Intransparenz des Gesundheitsministeriums unter Clemens Hoch (SPD). "Es ist bezeichnend, dass das Ministerium regelmäßig Runde Tische und Gespräche zu Klinikschließungen führt, aber in den Ausschüssen und teils in der Öffentlichkeit stets betont, keine Details vorab preisgeben zu wollen. Diese Geheimniskrämerei ist nicht hinnehmbar. Die Bürger sowie die betroffenen Kommunen haben ein Recht darauf, frühzeitig in die Entscheidungen über die Zukunft ihrer Krankenhäuser einbezogen zu werden", so Jeckel.

Transparente Kommunikation gefordert
Die FREIEN WÄHLER drängen auf eine transparentere Kommunikation und eine ehrliche Diskussion über die Zukunft der Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz. "Es braucht endlich eine echte Krankenhausreform, die sowohl die strukturellen als auch die finanziellen Herausforderungen der Kliniken adressiert. Die Menschen in Linz, Remagen und ganz Rheinland-Pfalz haben ein Anrecht auf eine verlässliche Gesundheitsversorgung", erklärt Jeckel abschließend. (PM/Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung   Insolvenz DRK Trägergesellschaft  
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