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Pressemitteilung vom 19.03.2025    

Private Handynutzung an Schulen einschränken

"Handys und Smartwatches für die private Nutzung haben in unseren Schulen nichts zu suchen", erklärte die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Jenny Groß, heute (19. März) in Mainz.

(Symbolfoto Pixabay)

Mainz. In der Sitzung der CDU-Landtagsfraktion haben sich die Abgeordneten einstimmig dazu positioniert: "Rheinland-Pfalz braucht eine landesweit einheitliche schulgesetzliche Regelung, die die private Nutzung von Handys an Schulen regelt und einschränkt. Bisher handhaben die Schulen dies unterschiedlich und in Eigenregie, das müsse sich jetzt ändern.

"Es geht um den Bildungserfolg unserer Kinder - TikTok, WhatsApp oder Instagram - ein Smartphone auf dem Schultisch schränkt Schüler in ihrer Konzentration und damit in ihren Lernprozessen ein. Sie sind schlichtweg abgelenkt, weil ständig neue Nachrichten aufpoppen. Zudem kann bei vielen Kindern und Jugendlichen auch die mentale Gesundheit Schaden nehmen - Cybermobbing und emotionale Zurückgezogenheit sind die Folgen. Schulen müssen sichere Lernorte sein und bleiben. Wir erklären die Schule deshalb zur handyfreien Zone für private Nutzung", schlägt Groß vor. Die CDU-Bildungspolitikerin betonte, dass die Landesregierung nun schleunigst Details einer Regelung erarbeiten müsse, bei der Schulen und Elternvertretungen gehört und Bildungsverbände einbezogen werden müssten. Es sei zweifelsohne Aufgabe des Landes dies zu regeln. Die Landesregierung, allen voran Bildungsministerin Hubig, müsse den Schulen den Druck nehmen. Eine landeseinheitliche Regelung mache es auch den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern gegenüber transparent. "Schüler müssen lernen und verstehen, dass sie verantwortungsbewusst mit Online-Medien und Technik umgehen müssen und Schule als ihren Arbeitsplatz zum Lernen verstehen, an dem die Nutzung von Handys im privaten Bereich nichts verloren hat. Auch in manchen Betrieben wird dies so gehandhabt," so Groß.




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Andere Länder machen es vor: In Frankreich und Italien sind Handys in Schulen verboten. Seit 2024 auch in Großbritannien und den Niederlanden. Als eines der ersten Bundesländer in Deutschland wagt jetzt Baden-Württemberg den Vorstoß zur Einschränkung der Handynutzung an Schulen https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/schopper-private-handynutzung-schule-einschraenken-100.html. (PM)


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