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Nachricht vom 18.03.2025    

Neue Bezahlkarte für Geflüchtete in Rheinland-Pfalz eingeführt

In Rheinland-Pfalz können Geflüchtete ab sofort eine neue Bezahlkarte nutzen, die ihnen den Zugang zu ihren Leistungen erleichtert. Das System wurde nach einer erfolgreichen Pilotphase in den sechs Aufnahmeeinrichtungen des Landes eingeführt.

Bezahlkarte für Geflüchtete. Foto: Andreas Arnold/dpa

Mainz. Die neue Bezahlkarte für Geflüchtete ist in Rheinland-Pfalz nun flächendeckend in den sechs Aufnahmeeinrichtungen verfügbar. "Nach einer Pilotphase sei die Ausgabe der Bezahlkarten abgeschlossen", erklärte Janosch Littig, Staatssekretär im Integrationsministerium, in Mainz. Alle dort untergebrachten und neu ankommenden Geflüchteten können ihre Leistungen über diese Karte beziehen.

Volljährige, alleinstehende Asylbewerber erhalten monatlich 196 Euro, wovon 130 Euro als Bargeld abgehoben werden können. Die Bedarfe für Unterbringung, Ernährung und Bekleidung werden weiterhin als Sachleistungen erbracht.

Kommunen entscheiden eigenständig: Das Land bereitet zudem die Einführung der Bezahlkarte auf kommunaler Ebene vor. Dazu soll eine Kooperationsvereinbarung mit Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen werden. Diese können dann selbst entscheiden, ob sie das Bezahlkartensystem übernehmen möchten. Die Einführung auf kommunaler Ebene ist für das zweite Quartal des laufenden Jahres geplant. (dpa/bearbeitet durch Red)




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