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Nachricht vom 17.02.2025    

Rückkehr der Störche: Rheinland-Pfalz füllt sich mit Frühlingsboten

Die Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren ist in vollem Gange. In Rheinland-Pfalz sind bereits zahlreiche Nester besetzt, während einige Tiere noch auf dem Weg zurück sind.

Die Störche kehren aus ihrem Winterquartier zurück. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Rheinland-Pfalz. Immer mehr Störche kehren aus ihrem Winterquartier nach Rheinland-Pfalz zurück. "Etwa ein Drittel der Population hat bereits sein Sommerquartier bezogen", berichtete Jessica Lehmann vom Storchenzentrum Rheinland-Pfalz in Bornheim. Viele Störche seien noch auf dem Rückweg aus südlichen Regionen. "Ihre Bewegungen können mithilfe der App Animal Tracker verfolgt werden", erklärte Lehmann der Deutschen Presse-Agentur. Die "Senderstörchin" Sissi habe beispielsweise schon im Januar ihre Reise aus dem Senegal begonnen. "Der Rückflug dauert jedoch", betonte Lehmann und fügte hinzu, dass die Tiere auf günstige Winde angewiesen sind. Störche, die in Frankreich überwinterten, sind hingegen bereits zurückgekehrt, ebenso wie einige aus Spanien. "Es gibt täglich neue Meldungen aus Rheinland-Pfalz über die Rückkehr der Tiere."

Störche verbreiten sich im Bundesland
In der Regel kehren männliche Störche zuerst zu den Nestern zurück. Doch auch weibliche Störche machen gelegentlich Ausnahmen, so Lehmann. "Einige Tiere, die in fremden Nestern rasten, ziehen weiter. Störche bevorzugen es, in die gleichen Nester zurückzukehren. Deshalb kann das Entfernen von Nestern die Population stark stören."




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In der Pfalz und in Rheinhessen sind Störche bereits länger heimisch. Doch auch im Hunsrück, der Eifel und im Westerwald werden immer mehr dieser majestätischen Vögel gesichtet. "Im Westerwald brütet seit 2021 ein Storchenpaar. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass bald weitere Störche folgen könnten", sagte Lehmann. Storchenbetreuer hoffen auf ein ausgewogenes Wetter aus Sonne und Regen, um den Vögeln ausreichend Nahrung bereitzustellen und gesunde Jungtiere zu fördern. "Der Storch gilt als sogenanntes Zeigertier", hob Lehmann hervor, "dessen Wohlstand auf das gute Gedeihen anderer Arten hinweist."

(dpa/bearbeitet durch Red)


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