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Nachricht vom 07.02.2025    

Niedriglohnsektor in Rheinland-Pfalz schrumpft leicht

Die Zahl der Menschen, die im Niedriglohnsektor in Rheinland-Pfalz arbeiten, ist innerhalb eines Jahres leicht gesunken. Doch was bedeutet das für die Einkommensschere zwischen Gering- und Besserverdienern?

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Region. Die Anzahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor in Rheinland-Pfalz hat sich bis Ende April 2024 auf etwa 301.000 Personen verringert - ein Rückgang um 11.000 oder 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Dies teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems mit. Neuere Zahlen liegen derzeit nicht vor. Damit verdienen noch 17,2 Prozent der Arbeitnehmer weniger als 13,79 Euro pro Stunde, während es im Jahr zuvor noch 18 Prozent waren. Damals lag die Schwelle für den Niedriglohn bei 13,04 Euro.

In Rheinland-Pfalz sind damit weiterhin mehr Menschen im Niedriglohnsektor tätig als im bundesweiten Durchschnitt, wo der Anteil bei 15,9 Prozent liegt. Der Niedriglohnsektor umfasst Arbeitsverhältnisse, die mit weniger als zwei Dritteln des mittleren Bruttostundenverdienstes entlohnt werden.

Zahl der Jobs mit Mindestlohn sinkt stark
Im April 2024 erhielten rund 64.000 Menschen den Mindestlohn, was einem Rückgang von 51.000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Der Mindestlohn stieg von 12,41 Euro im letzten Jahr auf 12,82 Euro zu Beginn dieses Jahres.




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Abstand zwischen Gering- und Besserverdienenden unverändert
Die Differenz zwischen Gering- und Besserverdienern bleibt trotz höherer Bruttolöhne bestehen. Besserverdienende erhielten im Schnitt weiterhin 2,8 Mal so viel wie Geringverdiener. Im April 2024 betrug der Unterschied mindestens 35,96 Euro pro Stunde. Geringverdiener gehören zum unteren Zehntel der Beschäftigten mit den niedrigsten Bruttostundenverdiensten und verdienten maximal 12,78 Euro pro Stunde, was einem Anstieg von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besserverdienende zählen zum oberen Zehntel und deren Verdienste stiegen im gleichen Zeitraum um 5,1 Prozent. (dpa/bearbeitet durch Red)


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