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Nachricht vom 06.02.2025    

Erneute Warnstreiks bei der Post in Rheinland-Pfalz

Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post spitzen sich weiter zu. Die Gewerkschaft Verdi ruft erneut zu Warnstreiks auf, um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Mainz. Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi am Morgen angekündigt, dass es erneut zu Warnstreiks kommen wird. "Betroffen sind die Brief- und Paketzustellungen in Rheinland-Pfalz", teilte Verdi mit. Beschäftigte aus verschiedenen Betriebsstätten in den Landkreisen des Bundeslandes sind zum Streik aufgerufen.

Ein Schwerpunkt der Arbeitsniederlegungen liegt laut Verdi im Umland von Koblenz, wobei die Stadt selbst nicht betroffen ist. Weitere Streiks betreffen die Bereiche Idar-Oberstein, den Westerwald, rund um Neustadt an der Weinstraße sowie Speyer und Landau. Auch in anderen Teilen Deutschlands wurden bereits Arbeitsniederlegungen durchgeführt.

Bereits am Dienstag waren bundesweit ausgewählte Briefzentren bestreikt worden, um in der laufenden Tarifrunde den Druck auf die Deutsche Post zu erhöhen. Am Mittwoch folgten weitere Warnstreiks in Rheinland-Pfalz.




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Verdi fordert für die rund 170.000 Tarifbeschäftigten der Post in Deutschland ein Entgeltplus von sieben Prozent sowie drei zusätzliche Urlaubstage. Mitglieder der Gewerkschaft sollen sogar vier Extra-Urlaubstage erhalten. Diese Forderungen werden mit dem gestiegenen Lebensunterhalt und der erhöhten Arbeitsbelastung begründet, die mehr Freizeit und Erholung nötig machen.

Die Deutsche Post hält die Forderungen für überzogen und plädiert für eine wirtschaftlich tragfähige Tariferhöhung. Sie verweist auf die sinkenden Briefmengen im Digitalzeitalter und den hohen Investitionsbedarf. In der nächsten Tarifrunde, die am 12. Februar beginnt, plant die Post ein Angebot vorzulegen. (dpa/bearbeitet durch Red)




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