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Pressemitteilung vom 13.12.2024    

Aus Heulager gerettetes Wildkatzenkind entwickelt sich prächtig

Aus dem Wildkatzenkatzenkind, das im Spätsommer von Wildkatzenexpertin Gabriele Neumann aus einem Heulager in der Verbandsgemeinde Selters gerettet wurde, ist inzwischen eine ansehnliche Jungkatze geworden. Insgesamt sind bei der Naturschutzinitiative (NI) bisher über 2.500Euro an Spenden eingegangen.

Der kleine Findling hat sich prächtig entwickelt (Foto: Archiv NI)

Selters. Der kleine Findling hat sich in der Wildtieraufzuchtstation zu einer selbstbewussten Wildkatze entwickelt, berichtet die NI. Nachdem sich das hilflose, unterernährte und verflohte "Bündel" stabilisiert hatte und zu Kräften kam, schaltete das kleine Katzenköpfchen auf "Wildkatze" um. Enger Menschenkontakt oder sogar Anfassen gehörte damit der Vergangenheit an.

Optimale Unterbringung
Die Unterbringung in der Wildtieraufzuchtstation bietet der heranwachsenden Wildkatze alles, was für ihre Entwicklung notwendig ist. Die Aufzucht der Katzen geschieht in kleinen Gruppen, so wie es auch in der Natur der Fall ist. Die Tiere sind in geräumigen und katzenfreundlich ausgestatteten Gehegen mit Rückzugsmöglichkeiten untergebracht. Das angebotene Futter ermöglicht die Prägung auf die zukünftigen Beutetiere, was von großer Bedeutung ist.




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Mehr als 2.500 Euro Spenden eingegangen
Durch die Berichte der Naturschutzinitiative in der Presse, im Newsletter und durch die Sonntagsmatinee "Auf den Spuren der Wildkatze - Zurück auf leisen Pfoten" in Hachenburg sind über 2.500 Euro an Spenden zusammengekommen. Damit unterstützt die NI die Wildtieraufzuchtstationen, die sich mit großem Engagement und Sorgfalt um die Jungtiere und um verletzte Tiere kümmern.

"Die NI ist sehr dankbar, dass es solche Wildtierstationen gibt, die mit sehr großem persönlichen Einsatz für jedes Wildtierleben kämpfen. Die 'Wildkatzendame' entwickelt sich sehr gut, wie auf den Fotos deutlich zu sehen ist. Aber bis sie als ausgewachsene Wildkatze im Frühling in die Freiheit entlassen werden kann, wird es noch viel Zeit und viele Mäuse brauchen", erklärte Gabriele Neumann von der Naturschutzinitiative (NI). (PM)


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