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Pressemitteilung vom 10.12.2024    

Wehrleitung mit prägender Handschrift: Blaulichtfamilie nimmt Abschied von Frank Sieker

Hatte die Verbandsgemeinde (VG) Hachenburg bereits Anfang November eine zentrale Ehrenveranstaltung für ihre Wehren ausgerichtet, freute sich Bürgermeisterin Gabriele Greis, ihre Blaulichtfamilie nur knapp einen Monat später erneut zu einer feierlichen Dienstversammlung begrüßen zu können.

Verabschiedung von Frank Sieker (Foto: Julia Schäfer/Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg)

VG Hachenburg. Zahlreiche Feuerwehrleute waren im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes zusammengekommen, um ihren langjährigen Kameraden Frank Sieker aus der Wehrleitung zu verabschieden und seine vorbildliche Einsatzbereitschaft zu würdigen.

Frank Sieker war gefühlt "immer im Dienst"
1976 begann er seine Laufbahn als Feuerwehrmann, seit 2007 ist Sieker als Kreisausbilder zusätzlich zuständig für Training und Qualifizierung des Nachwuchses. 2009 wurde er zum stellvertretenden Wehrführer des Löschzuges Hachenburg sowie zum stellvertretenden Wehrleiter für die VG gewählt. Zwei Jahre später übernahm er die Führung des Löschzuges Hachenburg, 2015 schließlich trat er das Amt an, aus dem er sich offiziell am Dienstag, 31. Dezember, zurückzieht.

Während seiner aktiven Zeit in der Wehrführung und -leitung leistete Sieker einen maßgeblichen Beitrag zur Modernisierung der Strukturen der Feuerwehr. Er war treibende Kraft bei der Einführung von Alarmierungsgemeinschaften, sodass sich die einzelnen Löschgruppen der VG Hachenburg bis heute zu leistungsstarken Einheiten entwickeln konnten. Außerdem wirkte Sieker bei der Technischen Einsatzleitung des Westerwaldkreises mit. Durch seine fachkundige Beteiligung unterstützte er die interkommunale Beschaffung von sechs Waldbrandfahrzeugen.

Außergewöhnliches Engagement Siekers ist Gold wert
Für seine überdurchschnittlichen Leistungen und seine große Tatkraft erhielt er unter anderem nicht nur die Goldenen Feuerwehrehrenzeichen für 35- und 45-jährige Mitgliedschaft, sondern 2014 gar eine Belobigung für die Rettung eines Menschenlebens durch mutiges und besonnenes Verhalten im Einsatz. Im Namen des Innenministers Michael Ebling zeichnete VG-Bürgermeisterin, Gabriele Greis, ihren scheidenden Wehrleiter nun für seine hervorragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande aus.




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"Es gibt wenige Menschen, die so sehr in einem Ehrenamt aufgehen, dass sie es fast als Teil ihrer eigenen Identität sehen. Du hast nicht nur Leben gerettet und selbstlos Hilfe bei Notfällen geleistet, sondern auch Verantwortung im Rahmen deiner Führungsaufgaben übernommen und somit wesentlich den Charakter unserer Feuerwehr geprägt. Diese Art von Hingabe und Einsatz ist heute so selten wie wertvoll", hob Greis in ihrer Laudatio hervor. Außerdem habe Sieker während seiner 48-jährigen Dienstzeit durch umfassendes Fachwissen und Kompetenz beeindruckt. Mit seiner zuverlässigen, gradlinigen und strukturierten Art, lobte die Bürgermeisterin weiter, sei er stets ein Garant für Einsatzerfolge und eine tragende Säule des kommunalen Bevölkerungsschutzes gewesen.

Neue Ära beginnt mit Markus Brenner und Johannes Wolf
Mit Markus Brenner, der zuvor als Stellvertretung Siekers tätig war, konnte Bürgermeisterin Greis bereits einen Nachfolger für das Amt der Wehrleitung bestätigen. Brenner trat 1985 in die Jugendwehr ein und engagiert sich seit 1989 aktiv im Dienst. Er war Wehrführer in Hattert, arbeitet seit 2013 als Ausbilder auf Kreisebene und ist seit 2021 auch stellvertretender Brand- und Katastrophenschutzinspekteur. Zukünftig wird Brenner stellvertretend durch Johannes Wolf unterstützt. Er ist seit 2001 Mitglied der Feuerwehr und bekleidet seit 2015 das Amt des Wehrführers der Löschgruppe Mündersbach. Wolf wird das Amt des stellvertretenden Wehrleiters vorerst kommissarisch ausüben, da noch ein weiterer Ausbildungsschritt für diese Funktion erforderlich ist.

Gabriele Greis wünschte dem neuen Führungsteam viel Erfolg, aber vor allem auch viel Freude in ihrem künftigen Wirkungskreis und eine weiterhin effiziente Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Verbandsgemeinde. (PM)


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