Werbung

Pressemitteilung vom 03.10.2024    

Beratungsangebot der Gemeindeschwester in der VG Montabaur wird dauerhaft fortgesetzt

Gute Nachrichten für ältere Menschen in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur: Das Beratungsangebot der Gemeindeschwester wird dauerhaft fortgesetzt. Das hat der Verbandsgemeinderat gestern Abend einstimmig beschlossen. Auch die Kooperation mit dem Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn soll dauerhaft fortgesetzt werden.

Die Gemeindeschwester plus, Sr. Barbara Spiegelhoff vom Caritasverband (Mitte), wird auch weiterhin in der VG Montabaur unterwegs sein. Ihre Arbeit begleiten seitens der Verwaltung die Generationenbeauftragte Judith Gläser und Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich. (Bild: VG Montabaur/Christina Weiß)

Montabaur. Die Gemeindeschwester wird weiter in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur unterwegs sein. Ursprünglich war das Projekt bis Ende 2024 befristet. Nun werden die VG Montabaur und der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn ihre Zusammenarbeit dauerhaft fortsetzen. Das hat der Verbandsgemeinderat einstimmig beschlossen - auch für den Fall, dass das Beratungsangebot nicht mehr vom Land gefördert wird. Die VG bleibt Projektträgerin, der Caritasverband Anstellungsträger.

Seit Sommer 2021 ist Schwester Barbara Spiegelhoff als Gemeindeschwester plus in der VG Montabaur tätig. Ihre Aufgabe ist es, ältere Menschen zu unterstützen, wenn diese noch zuhause leben. Die Gemeindeschwester plus besucht die Senioren und berät sie, welche Hilfsangebote sie in Anspruch nehmen können, damit sie möglichst lange eigenständig wohnen können. Das Angebot richtet sich an ältere Menschen, insbesondere Hochbetagte ab 80 Jahren. Es ist inzwischen etabliert und wird sehr gut angenommen.

Kritik am Umgang der Landesregierung
Im VG-Rat wurde vielfältig der Umgang der Landesregierung mit der Gemeindeschwester plus (einem Programm des Landes RLP) kritisiert. Das Sozialministerium hatte die Förderrichtlinien wiederholt geändert und die Finanzierung zurückgefahren. "Auch jetzt haben wir keine endgültige Klarheit, ob wir im nächsten Jahr noch Fördermittel erhalten werden", stellte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich verärgert fest. Er empfahl deshalb dem Rat, das Angebot auf jeden Fall fortzuführen, wenn möglich mit Mitteln aus dem Landesprogramm, wenn nicht, dann auch ohne. Die ausbleibenden Fördermittel von rund 17.000 Euro pro Jahr würden dann aus dem Haushalt der VG finanziert.



Auch die Zusammenarbeit mit dem Caritasverband, bei dem die Gemeindeschwester angestellt ist, soll dauerhaft fortgesetzt werden. "Fachlich ist sie dort besser angebunden, das können wir in der Verwaltung so nicht leisten. Außerdem ist bei Bedarf die Vertretung im Krankheitsfall über die Caritas geregelt", so der Bürgermeister weiter. Auch der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn möchte die Zusammenarbeit gerne fortsetzen, wie Vorständin Stefanie Krones betont: "Wir freuen uns sehr über das vorbildliche Engagement der VG für eine gute und fachlich versierte Beratung und Unterstützung älterer Menschen in der Region. Das Angebot nun dauerhaft sicherzustellen - mit oder ohne Landesförderung - ist ein richtiger und weiser Schritt und zeigt, welche wichtige Rolle die Gemeindeschwester plus bereits jetzt für viele Menschen einnimmt: Das Angebot ist eine sinnvolle Investition für hochbetagte Menschen in der VG. Da sind wir auch in Zukunft gern Kooperationspartner." (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Wald im Wandel: Wie der heiße Sommer 2026 die Natur beeinflusst

Der Sommer 2026 bringt Europa eine ungewöhnliche Hitzewelle. Während sich viele Menschen Sorgen um die ...

Neuer Abschlussjahrgang der Forstwirte in Hachenburg gewürdigt

Am 26. Juni fand im Waldbildungszentrum Hachenburg eine feierliche Übergabe von Abschlusszeugnissen an ...

Ortstafel der Gemeinde Salz gestohlen

In der kleinen Gemeinde Salz wurde eine Ortstafel gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich über ein Wochenende ...

Messerstich am Bahnhof Altenkirchen: Koblenzer Gericht überrascht mit Urteil

Nach einem Messerstich an der Altenkirchener Bahnhofsszene musste sich ein 20-Jähriger vor dem Landgericht ...

Vermisstenfall in Andernach: 12-jähriger Joel K. verschwunden

Seit Freitagmorgen (26. Juni) wird der 12-jährige Joel K. aus Andernach vermisst. Zuletzt wurde er am ...

Vollsperrung der K84: Bahnübergang Meudt wird zur Baustelle

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises kündigt eine Verkehrsänderung an. Eine Vollsperrung steht bevor, ...

Weitere Artikel


SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Marienberg plant Tourismus-Offensive

Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Marienberg hat den Tourismus als zentrales Zukunftsthema ...

Freiwillige Feuerwehr Welschneudorf: Dirk Schuster als stellvertretender Wehrführer wiedergewählt

Die Freiwillige Feuerwehr Welschneudorf setzt auf Kontinuität. Bei der Wahlversammlung wurde der Stellvertretende ...

Erfolgreiche Vier-Dörfer-Wanderung in den Verbandsgemeinden Wallmerod, Wirges und Montabaur

Das zehnjährige Jubiläum der beliebten Vier-Dörfer-Wanderung zwischen Bannberscheid, Boden, Moschheim ...

Unfall in Hundsagen: 24-Jähriger prallt betrunken gegen Ampelanlage

Die Polizei ist in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktoberzu gleich zwei Trunkenheitsfahrten in Hundsangen ...

Thema Schlaganfall beim "Siegener Forum Gesundheit": Jede Sekunde zählt!

Das nächste "Siegener Forum Gesundheit" findet am 10. Oktober statt, bei dem moderne Diagnostik- und ...

Westerwälder Rezepte - Cremige Pfirsich-Torte

Die fluffige Schmandtorte mit fruchtig-frischer Pfirsichcreme passt auf jede Kaffeetafel und ist sogar ...

Werbung