Werbung

Nachricht vom 09.02.2012    

"Beute" auf der Bühne der "Oase"

Schwarzer englischer Humor, ein Schuss Erotik, rasante Blicke auf so manche moralische Vorstellungen - mit dem neuen Stück "Beute" bietet das Amateurtheater "die Oase" in Montabaur beste Unterhaltung. Premiere ist am 25. Februar, 20 Uhr.

Premiere ist am Samstag, 25. Februar, 20 Uhr.

Montabaur. "Beute" - Das ist der Titel des neuen Stückes, das am Samstag, 25. Februar, 20 Uhr, im Theater "die Oase" in Montabaur Premiere feiert. Diese zutiefst englisch-humorige, schwarze Komödie, die Joe Orton Mitte der sechziger erstmals in London auf die Bühne brachte.
"Das Einzige, was das Theater mir bringt, ist ein wunder Hintern", soll Paul McCartney zu Joe Orton gesagt haben. "Beute" aber sei das einzige Stück, bei dem er nicht schon vor dem Ende das Theater verlassen wollte. Derart geadelt, sollte diese britisch anarchische Farce auch in Montabaur ihre Wirkung nicht verfehlen.

Mrs. McLeavy ist verstorben und liegt im Haus aufgebahrt. Ihr wohlhabender Mann wird von der Krankenschwester Fay, die bereits ihre sieben vorhergegangenen Ehemänner umgebracht und auch Mrs. McLeavy auf dem Gewissen hat, zur baldigen Wiederheirat aufgefordert. McLeavy steht schon kurz davor, ihr einen Antrag zu machen, als sein Sohn Hal und dessen Freund Dennis, der im Bestattungsinstitut … na, wir wollen hier nicht schon zu viel verraten.
Man erkennt die Tonalität und ahnt das Tempo. In Joe Ortons rasantem Bühnenstück "Beute" bleibt nichts von der bürgerlichen Fassade der Figuren übrig. Kafkaeske Bürokratie, katholische Scheinmoral und drollige Polizeiwillkür, zusammen mit Dummheit, Gier und einem Schuss Erotik ergeben dieses bissige Gemisch, das einen unterhaltsamen Abend im Theater "die Oase" verspricht. All zu jung sollten die Besucher allerdings nicht sein.



Weitere Vorstellungen jeweils Freitag und Samstag bis Ende März. Der Vorverkauf der Karten läuft wie immer über die Buchhandlung Reuffel in Montabaur.


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!


Kommentare zu: "Beute" auf der Bühne der "Oase"

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Lockdown, Lockdown light, Lockdown hart, Brückenlockdown

LESERMEINUNG | Immer weniger Bürger können die Entscheidungen der Politik verstehen und nachvollziehen. Ihnen fehlt eine klare Strategie. Ein gewisser Frust macht sich bei den Bürgern breit. Der nachstehende Leserbrief beschreibt dieses Empfinden.


Waldbrandtragekörbe bei den Feuerwehren angekommen

Die SPD in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg hatte im VG-Rat beantragt, dass die Feuerwehren mit Waldbrandtragekörben ausgestattet werden. Die Antragsteller haben die langen und heißen Sommer der vergangenen Jahre nicht vergessen.


Krankenhausneubau in Müschenbach: Mediziner reagiert auf Äußerungen von Erwin Rüddel

LESERMEINUNG | Kürzlich hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel die "Vorgänge" rund um den geplanten Klinikneubau in Müschenbach kritisiert. Die vom Land favorisierte Einheitslösung vor Hachenburg sei nicht überzeugend. Eine Gegenrede des Arztes Tıp Dr. Türkei Michael Blees.


Wir vom „WällerLand“ - Monika Leithold: „Wir gehen wandern“

„Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen das Wandern wieder neu für sich entdecken. Der Westerwald ist so schön. Zudem hilft es, das Leben zu entschleunigen, es kostet nichts und hält fit.“


Region, Artikel vom 10.04.2021

Leserbrief zu Corona-Regeln für Kindergärten

Leserbrief zu Corona-Regeln für Kindergärten

LESERMEINUNG | Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig stellte verstärkte Maßnahmen für sicheren Kita-Betrieb vor: Ausweitung der Maskenpflicht, weniger Durchmischung und Teststrategie. Hierzu erreicht uns ein Leserbrief eines Kita-Leiters, der die Situation aus seiner Sicht schildert.




Aktuelle Artikel aus der Kultur


Change! Restholzveredelung - Ausstellung mit Frank Herzog

Molsberg. Dass sich die Kunst an ihrer Umwelt zu schaffen macht, ist nichts Ungewöhnliches. Auch umgekehrt ist der Einfluss ...

Buchtipp: „Der Kaiser reist inkognito“ von Monika Czernin

Dierdorf/München. Die Aufklärer hatten Reformen gefordert in einer Phase extremer Ungleichheiten, die besonders für die Habsburgermonarchie ...

Orgel in Hof erklingt künftig mit Bits und Bytes

Hof. Das Besondere: In der rund 60 Jahre alten Kirchenorgel, an der Leo Wildauer sitzt, befinden sich fünf Lautsprecher statt ...

Europäischer Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen geht in 2021 andere Wege

Höhr-Grenzhausen. Stadtbürgermeister Michael Thiesen bedauert diese Maßnahme sehr, aber es macht per heute einfach keinen ...

Der 20. Westerwälder Literatursommer präsentiert erneut „Nordlichter“

Wissen. Maria Bastian-Erll, Organisatorin des Literaturfestivals, konnte Professor Jürgen Hardeck, die Landräte Dr. Enders, ...

Voting zum Künstlercontest „Zeigt her eure Künste!“ läuft

Hachenburg. Da ist alles dabei von klassischem Rock, über stimmigen A-Cappella bis hin zu gefühlvollem Schlager und Straßenmusik ...

Weitere Artikel


Hatice Özdemir von Stadt Selters geehrt

Selters. Nach DFB-Präsident Theo Zwanziger und Ministerpräsident Kurt Beck hat nun Stadtbürgermeister Rolf Jung die Nachwuchsfußballerin ...

Sind Tagesmütter Lebensmittelunternehmer?

Westerwaldkreis. Für viele Eltern kleiner Kinder sind sie unentbehrlich: die Tagesmütter. Allein im Westerwaldkreis betreuen ...

Meldepflicht für Betriebe

Westerwaldkreis. Private und öffentliche Arbeitgeber, die im Jahresdurchschnitt 20 und mehr Mitarbeiter beschäftigen, sind ...

Montabaurer Kantorei freut sich auf die Nacht der Kirchenmusik

Selters. Die Montabaurer Kantorei zählt zu den Filetstücken der Kirchenmusik im Westerwald. Seit ihrer Gründung zeichnet ...

Bäume bis Ende Februar fällen

Montabaur. Wer Bäume fällen oder andere Gehölze abschneiden oder massiv zurückschneiden möchte, sollte damit rechtzeitig ...

Pfarrer Frank Dönges verlässt Hachenburg

Hachenburg. Pfarrer Frank Dönges wird nach knapp zwölf Jahren als Gemeindepfarrer Hachenburg verlassen. Der 50-Jährige zieht ...

Werbung