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Pressemitteilung vom 10.09.2024    

Längster Tisch Montabaurs: 36 Meter voller Begegnungen

Der längste Tisch der Stadt wurde auf dem Großen Markt in Montabaur aufgebaut und übertraf alle Erwartungen. Die Initiatoren des Projekts JumaZu (Jugend macht Zukunft) hatten sich das Ziel gesetzt, Menschen zusammenzubringen – und das ist ihnen eindrucksvoll gelungen.

Spendenübergabe: Im historischen Rathaus übergaben (v.r.) Larissa Metz und Josefine Heimbach von JumaZu die Spendenbox vom „Längsten Tisch Montabaurs“ an Anne Pollmächer und Peter Piroth von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft. (Foto: Stadt Montabaur/Henri Heibel)

Montbaur. Der längste Tisch Montabaurs war in diesem Jahr 36 Meter lang, sechs Meter länger als im Vorjahr. Rund 200 Personen nahmen im Laufe des Tages daran Platz. Die Organisatoren Josefine Heimbach, Rata Yarynia, Maxim Chetchouga und Keana Müller freuten sich über die rege Teilnahme. Jeder Passant konnte spontan Platz nehmen, Gespräche führen, spielen, basteln oder einfach die Zeit genießen.

"Die Teilnehmer beim längsten Tisch waren bunt gemischt vom Alter, Geschlecht und Herkunft. Wer gerade in der Fußgängerzone unterwegs war, hat bei uns angehalten. Wir haben immer neue Tische dazugestellt. So wurde die Tafel schließlich 36 Meter lang", berichtet Larissa Metz, die Leiterin von JumaZu beim Haus der Jugend. "Viele Vereine und Gruppen haben uns unterstützt. Dafür allen ein herzliches Dankeschön."

Unterstützung gab es unter anderem von der vhs, dem Haus der Jugend und dem Integrationsbüro der Verbandsgemeinde Montabaur. Die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit organisierte das Spielangebot, die Initiative Foodsharing stellte Snacks aus geretteten Lebensmitteln bereit und verteilte Obst und Gemüse. Das Technisches Hilfswerk sorgte für die Tischgarnituren, das Deutsche Rote Kreuz für große Kaffeemaschinen, der Blumenladen "Allerhand" für die Tischdekoration, die Fairtrade-Stadt Montabaur spendete den Kaffee und die Liveband "Moondance" sorgte für musikalische Unterhaltung. Die Bäckerei "Nink" verkaufte Kuchen. Alles war kostenlos; wer wollte, konnte spenden. Insgesamt kamen 110,18 Euro zusammen, die an die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Montabaur gespendet wurden, welche Hilfen für vom Krieg betroffene Menschen in Trostjanez organisiert. (PM/red)


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