Werbung

Pressemitteilung vom 16.08.2024    

Oberverwaltungsgericht entscheidet: keine Wolfwarnschilder im Naturschutzgebiet Oberes Wiedtal

In einer aktuellen Eilrechtsschutzentscheidung hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz entschieden, dass ein Jagdpächter im Naturschutzgebiet "Oberes Wiedtal" keine Wolfwarnschilder aufstellen darf. Damit bestätigte das Gericht die vorherige Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz.

Symbolfoto

Region. Der Fall beginnt mit dem Antragsteller, einem Jagdpächter, der mehrere Schilder im Naturschutzgebiet "Oberes Wiedtal" anbrachte. Auf diesen war zu lesen: "Wölfe suchen auch in diesem Gebiet nach Beute! Hunde an kurzer Leine führen und Kinder bitte beaufsichtigen! Der Jagdpächter". Daraufhin wurde ihm vom Westerwaldkreis befohlen, alle innerhalb des Gebiets angebrachten Schilder mit diesem Aufdruck binnen zwei Wochen zu entfernen.

Gegen diese Anordnung legte der Jagdpächter einen Eilrechtsschutzantrag ein. Das Verwaltungsgericht Koblenz lehnte diesen jedoch ab. Die Begründung lautete, dass die geforderte Beseitigung offensichtlich rechtmäßig sei. Nach der Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet "Oberes Wiedtal" vom 16. September 2008 ist es verboten, Schilder anzubringen, die nicht auf den Schutz des Gebiets hinweisen oder nicht im Zusammenhang mit den Wander- und Radwegen des Gebiets stehen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Pädagogische Fachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Examinierte Pflegefachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Steuerfachangestellte/r (m/w/d)

Ropertz & Gerigk Steuerberater Rechtsanwalt
57537 Wissen

Sanitär-Ausstellungsfachberater (m/w/d) in Wissen

Dr. Kurt Korsing GmbH & Co. KG
57537 Wissen

Fachkraft Wohnstätte Einzelfallhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Das Oberverwaltungsgericht wies die gegen diese Entscheidung eingelegte Beschwerde zurück. Es stützte sich auf die Argumentation des Verwaltungsgerichts und fügte hinzu, dass das Aufstellen der Warnschilder für eine ordnungsgemäße Jagdausübung nicht erforderlich sei. Der Antragsteller dürfe Wölfe weder jagen noch sei er zu ihrer Hege und ihrem Schutz verpflichtet.

Des Weiteren habe der Jagdpächter keine Befreiung von dem Verbot der Schilderaufstellung nach dem Bundesnaturschutzgesetz beantragt. Zudem seien die Voraussetzungen für eine solche Befreiung offensichtlich nicht erfüllt. Bezüglich eines weiteren Schilds im Naturschutzgebiet, das möglicherweise von der Forstverwaltung angebracht wurde und eine Aufschrift zum historischen Flurnamen dieses Waldgebiets trägt, hat der Antragsgegner darauf hingewirkt, dass auch dieses entfernt wird. (PM/Red)


Mehr dazu:   Wolf  
Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Feiern für den guten Zweck: 6.000 Euro für Dernbacher Hospiz St. Thomas gesammelt

Eine Spendenaktion in Dernbach führte zu einer Unterstützung für das Hospiz St. Thomas. Dank der Initiative ...

NetzwerkBühne Handwerk: Ein Abend voller Comedy und Varieté in Altenkirchen

In der Stadthalle Altenkirchen fand am Freitag (17. April) eine Veranstaltung statt, die das regionale ...

Aktualisiert: 17-jährige Hevin M. aus Dernbach angetroffen

Die Polizei in Koblenz hatte Ende März eine Öffentlichkeitsfahndung nach der 17-jährigen Hevin M. aus ...

Asphaltarbeiten in Dreifelden: Sanierung der K 2 beginnt im April 2026

Die geplante Sanierung der K 2 in Dreifelden steht vor der Tür. Der Landesbetrieb Mobilität Diez hat ...

Diebstahl auf Friedhof in Weroth: Grabschmuck entwendet

In Weroth wurden in zwei Nächten insgesamt acht Diebstähle auf dem örtlichen Friedhof verübt. Die Täter ...

Werkausschuss stellt einstimmig Weichen für die Zukunft in der VG Hachenburg

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Werkausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg mit zentralen Zukunftsfragen ...

Weitere Artikel


Junger Motorsportler Enrico Förderer siegt beim GTC Race auf dem Hockenheimring

Der 17-jährige Enrico Förderer aus Leuterod hat bei der dritten Veranstaltung des GTC Race im Rahmen ...

Größte Festwiese im Westerwald: Hachenburger Festbier-Anstich eröffnet Saison der Brauchtumsfeste

ANZEIGE | Die Westerwald-Brauerei in Hachenburg hat am Donnerstag (16. August) die größte Festwiese im ...

Wochenende bringt Schauerwetter mit Starkregen und Gewittern

Noch bestimmt ein Azorenhoch das Wetter im Westerwald. Am Samstag kommt von Nordwesten ein Frontensystem ...

Vermisstenmeldung: 17-jährige Nassib aus Dierdorf verschwunden

Seit Montag, 12. August, wird die 17-jährige Nassib Zamali vermisst. Sie war zuletzt in der Pfarrstraße ...

Bahnreisende aufgepasst: Weichen- und Schienenarbeiten führen zu längeren Einschränkungen

Vom 30. August, ab 21 Uhr, bis zum 7. September, bis 12 Uhr, müssen Bahnreisende mit erheblichen Einschränkungen ...

Im Landschaftsmuseum Weg vom Korn zum Brot erleben

Wie früher geerntet wurde, zeigt am Sonntag, 25. August, das Museumsfest im Landschaftsmuseum Westerwald. ...

Werbung