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Pressemitteilung vom 31.07.2024    

Lehrstellenmarkt in der Region: Es gibt noch Chancen für Kurzentschlossene!

Die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz hat Zahlen zum Ausbildungsstart veröffentlicht: Am 1. August gibt es noch viel Bewegung auf dem Lehrstellenmarkt. Obwohl noch immer viele Betriebe über unbesetzte Ausbildungsstellen klagen, zeichnet sich in Rheinland-Pfalz erneut eine leichte Zunahme eingegangener Ausbildungsverhältnisse ab.

(Symbolfoto, Quelle: Pixabay)

Region. "Unsere Halbzeitbilanz mit Blick auf den Ausbildungsmarkt in Rheinland-Pfalz fällt positiv aus", sagt Dr. Holger Bentz, Sprecher Ausbildung der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die vier Industrie- und Handelskammern im Bundesland mit 7.586 eingetragen Ausbildungsverhältnissen (Stand 30. Juni 2024) ein Plus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Gleichzeitig führt der hohe Bedarf der Betriebe an Auszubildenden dazu, dass noch sehr viele Ausbildungsstellen unbesetzt sind", stellt Bentz fest. "Es gibt also auch für kurzentschlossene Jugendliche in den nächsten Wochen noch sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz."

Auch wenn die aktuelle Entwicklung nur eine Momentaufnahme ist, wird der positive Trend durch die Ausbildungsumfrage 2024 der Industrie- und Handelskammern bestätigt, bei der branchenübergreifend rund 540 Unternehmen in Rheinland-Pfalz befragt wurden: Demnach sind die eingetragenen Ausbildungsverhältnisse bei den vier IHKs im Bundesland Ende 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent gestiegen - auf insgesamt 32.094 Auszubildende.

Unternehmen engagieren sich mehr
Damit begleiten die Industrie- und Handelskammern landesweit mehr als die Hälfte der Ausbildungsverhältnisse. "Grund für den positiven Trend ist einerseits sicher das immer stärkere Engagement der Unternehmen in den Bereichen Ausbildungsmarketing und Arbeitgeberattraktivität", sagt IHK-Ausbildungsexperte Holger Bentz. "Andererseits merken wir, dass die Ausbildung bei Jugendlichen wieder höher im Kurs steht, vor allem im Vergleich zum Studium."



Der Trend sei schon länger spürbar und setze sich offenbar auch in diesem Jahr fort. Dennoch bleibe die Rekrutierung neuer Auszubildender für die Unternehmen eine Herausforderung: Fast die Hälfte der befragten Betriebe konnte ihre angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzen.

Dabei zeigt die IHK-Befragung, dass inzwischen gut die Hälfte der Unternehmen auch soziale Netzwerke wie Instagram oder TikTok nutzt, um junge Menschen für eine duale Berufsausbildung zu begeistern. Auch die regelmäßige Teilnahme an Ausbildungsmessen und beruflichen Orientierungsangeboten für Schüler gehört für zwei Drittel der Betriebe zum Rekrutierungsprozess. Weiterhin zeigt die Befragung, dass sich ein Trend zur "Last-Minute-Entscheidung" etabliert hat: Viele junge Menschen entscheiden sich mittlerweile erst sehr spät für einen Berufsweg. (PM)


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