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Pressemitteilung vom 30.07.2024    

Wolf involviert in Verkehrsunfall und neue Wolfswelpen in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Ein Wolf könnte an einem Verkehrsunfall beteiligt gewesen sein, der sich am Mittwoch (24. Juli) auf der Bundesstraße (B) 413 nahe Merkelbach im Westerwaldkreis ereignete. Das Tier verließ den Unfallort aus eigener Kraft und lässt die Experten nun rätseln.

Symbolbild

VG Hachenburg. In den frühen Mittwochmorgenstunden kam es im Westerwaldkreis zu einem Verkehrsunfall mit Verdacht auf Beteiligung eines Wolfes. Der Unfall ereignete sich auf der B 413 in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Nach der Kollision entfernte sich das Tier von der Unfallstelle.

Im Rahmen der Untersuchung am Unfallort konnte die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Haare sichern, die zur Analyse an das Senckenberg Institut geschickt wurden. Die Eil-Analyse bestätigte die Vermutung: Es handelt sich um den männlichen Wolf GW3109m vom Haplotyp HW01, der zur mitteleuropäischen Flachlandpopulation gehört.

Dieser Wolf wurde bereits am 22. April bei einem Übergriff auf eine Schafherde in der Verbandsgemeinde Selters genetisch nachgewiesen. Dabei wurden zwei Schafe verletzt. Obwohl der Unfallort im Territorium des Hachenburger Wolfsrudels liegt, wird der Rüde GW3109m bisher nicht diesem Rudel zugeordnet. Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt.




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In einer anderen Entwicklung wurden im Rahmen des landeseigenen Fotofallenmonitorings im Territorium des Hachenburger-Rudels Mitte Juni mindestens drei Wolfswelpen nachgewiesen. Dies ist das zweite Mal, dass in diesem Gebiet eine Verpaarung stattfand. Genetische Proben der Welpen liegen noch nicht vor und die genetische Verifizierung der Elterntiere wird so bald wie möglich durchgeführt. Die letzten genetischen Nachweise der Rudelfähe (GW2480f) und des Rüden (GW2478m) stammen vom 19. Mai beziehungsweise 16. Oktober 2023. (PM/Red)


Mehr dazu:   Wolf  
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