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Pressemitteilung vom 12.07.2024    

Diakonie-Betreuungsverein im Westerwald freut sich über 15.000 Euro

Die Rittal-Foundation hat dem Betreuungsverein der Diakonie im Westerwald eine Spende in Höhe von 15.000 Euro übergeben. Die gemeinnützige Stiftung der Friedhelm-Loh-Group unterstützt damit eine Einrichtung, die Menschen in Notsituationen betreut und zur Seite steht.

Der stellvertretende Betreuungsvereinvorsitzende Frank Sander, Petra Strunk (Geschäftsführerin des Betreuungsvereins) und der Geschäftsführer der Rittal-Foundation, Rainer Reissner (von links) (Foto: Peter Bongard)

Westerwaldkreis. Die finanzielle Situation des Betreuungsvereins hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert: "Weil die Betreuungsvergütungen in ihrer Höhe seit 2019 nicht mehr angehoben wurden, geraten bundesweit immer mehr Betreuungsvereine in eine wirtschaftliche Schieflage und müssen um ihre Existenz kämpfen", sagt Frank Sander, der stellvertretende Vereinsvorsitzende am Rande der Scheckübergabe. Er erklärt, dass der Verein im vergangenen Jahr ein Defizit noch aus vorhandenen Rücklagen ausgleichen konnte. Wegen steigender Kosten - insbesondere der Personalkosten - ist das künftig nicht mehr ohne weiteres möglich.

Die Spende über 15.000 Euro ist deshalb "eine wichtige Hilfe in einer schwierigen Situation und trägt dazu bei, dass die Fachkräfte des Betreuungsvereins auch weiterhin als rechtliche Betreuer Menschen in Notlagen begleiten können", sagt die Geschäftsführerin des Betreuungsvereins, Petra Strunk.

Der Geschäftsführer der Rittal-Foundation, Rainer Reissner, ist sich sicher, dass die finanzielle Unterstützung Gutes bewirkt: "Ein Credo der Friedhelm-Loh-Group ist es, Verantwortung vor Ort wahrzunehmen. Es freut mich, dass wir mit der Spende auf den Betreuungsverein aufmerksam machen und dessen gute Arbeit unterstützen können."



Seit mehr als 35 Jahren übernehmen die Fachkräfte des Betreuungsvereins die gesetzliche Betreuung von Menschen, die ihre persönlichen Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln können - beispielsweise aufgrund einer Krankheit, einer Behinderung, Lebenskrisen oder wegen ihres Alters. Die Betreuer nehmen im Rahmen ihrer gesetzlich festgelegten Wirkungskreise die Interessen und die gesetzliche Vertretung der Betroffenen wahr und kümmern sich unter anderem um die Vermögens- oder Gesundheitsfürsorge. Außerdem schulen die Mitarbeitenden des Betreuungsvereins Menschen, die ehrenamtlich eine Betreuung übernehmen und bieten kostenlose Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen an. Der Verein berät darüber hinaus niederschwellig über Themen wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung. (PM)


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