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Nachricht vom 04.07.2024    

Großkontrolle im Ferienreiseverkehr: Polizei Montabaur zieht positive Bilanz

Von Wolfgang Rabsch

Im Rahmen der Ferienzeit führt die Polizeiautobahnstation Montabaur routinemäßige Kontrollmaßnahmen des Reiseverkehrs durch. Das Hauptaugenmerk gilt dabei Reisebussen, Wohnmobilen und Wohnwagengespannen. Am Mittwoch (3. Juli) hatten die Polizisten ihre Kontrollstation an der A3 bei der Tank- und Rastanlage Heiligenroth aufgebaut.

Den Polizisten ging es bei der Kontrolle vorrangig um Sicherheitsfragen. (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Montabaur. Routinemäßig führte die Polizeiautobahnstation Montabaur Kontrollmaßnahmen des Ferienreiseverkehrs auf der Tank- und Rastanlage Heiligenroth an der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main durch. An der Kontrolle beteiligt waren neben den Kräften der Polizeiautobahnstationen Montabaur und Mendig auch Kräfte der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz, der Bereitschaftspolizei Koblenz und des Zolls.

Das Hauptaugenmerk bei der Verkehrskontrolle war auf Reisebusse, Wohnmobile und Wohnwagengespanne gerichtet. Die Kontrolle diente der Steigerung der Verkehrssicherheit des Ferienreiseverkehrs und der Verkehrsunfallprävention. Die Fahrzeugführer sollten über die Gefahren im Straßenverkehr durch falsche Beladung, fehlende, oder unzureichende Ladungssicherung und mögliche Folgen für die Fahrzeuginsassen bei schweren Verkehrsunfällen informiert werden.

Sinnvolle Kontrolle des Ferienreiseverkehrs
An der Kontrollstelle wurden die herausgezogenen Wohnwagengespanne, Transporter und Wohnmobile mit einer mobilen Waage überprüft, um das tatsächliche Gesamtgewicht zu ermitteln und mit dem zulässigen Gesamtgewicht abzugleichen. Im Rahmen der Kontrolle wurden insgesamt 28 Pkw, 32 Wohnwagengespanne und Wohnmobile, drei Reisebusse, 15 Transporter für gewerblichen Güterverkehr und 101 Personen kontrolliert. In zwei Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, einmal wegen unzureichender Ladungssicherung und im anderen Fall wegen Überladung eines gewerblichen Transports.

Bei der Verkehrskontrolle konnten drei Personen festgestellt werden, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Nach Überprüfung durch die Beamten konnten diese Personen jedoch auf den Kontrollmaßnahmen entlassen werden und weiterfahren. Im Rahmen der Verkehrskontrolle wurden vier Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz (OwiG) eingeleitet, da diese während der Fahrt nicht ordnungsgemäß den Gurt angelegt hatten oder während der Fahrt ihr Handy nutzten.




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Positives Resümee der Polizei
Der WW-Kurier hatte Gelegenheit, mit dem Pressesprecher der Verkehrsdirektion Koblenz, Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Andreas Wolf, zu sprechen, der sich zunächst sehr erfreut über die Tatsache zeigte, dass die überprüften Wohnmobile und Wohnwagengespanne aus verkehrsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden waren. Wolf: "Mir ist es sehr wichtig zu erklären, dass die Verkehrskontrollen nicht dazu dienen, Bußgelder für den Staat zu generieren, oder die Verkehrsteilnehmer zu ärgern. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren hinzuweisen und zu sensibilisieren, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen. Gerade in der Ferienzeit passieren fürchterliche Unfälle, nicht nur mit Sachschäden, auch mit schweren Verletzungen und sogar mit tödlichem Ausgang. Oft unterschätzen Führer von Wohnwagengespannen oder Wohnmobilen, dass sich durch Überladung oder falsche Beladung ein anderes Fahrverhalten ergibt, als wenn man normal mit seinem Pkw unterwegs ist. Auch heute war wieder feststellbar, dass fast alle Fahrzeugführer einsichtig und dankbar waren, wenn sie auf Fehlverhalten hingewiesen wurden". (Wolfgang Rabsch)


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