Werbung

Pressemitteilung vom 17.06.2024    

Hospiz Anavena zieht in Interimsquartier in Limburg

Da im Gesundheitszentrum St. Anna in Hadamar Bauarbeiten anstehen, die durch den Träger - die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz - durchgeführt werden, wird das stationäre Hospiz Anavena für die Zeit der Umbauten in ein Interimsquartier in Limburg umziehen.

Beim Besuch in den neuen Räumlichkeiten: von links nach rechts: Sabrina Flach
(Prokuristin Seniorenzentrum Wohnstadt Limburg), Lydia Gretz (Geschäftsführerin Gemeinnützige Hospizium Wiesbaden GmbH), Karl-Heinz Körner (Palliativmediziner), Christiane Stahl (Leiterin Hospiz Anavena), Sabrina Schleifer (stellvertretende Pflegedienstleiterin Anavena), Tatjana Petersen (Seniorenzentrum Wohnstadt) (Foto: Stefanie Raven)

Hadamar/Limburg. Im Gesundheitszentrum St. Anna in Hadamar werden derzeit diverse bauliche Maßnahmen umgesetzt, aktuell vor allem im Bereich des Brandschutzes. Neben den ansässigen Arzt- und Therapiepraxen betrifft dies auch das stationäre Erwachsenenhospiz Anavena, das daher für die Dauer der Baumaßnahmen in ein Interimsquartier in Limburg umziehen wird. "Wir sind überaus dankbar, mit dem Seniorenzentrum Wohnstadt einen Partner in Limburg gefunden zu haben, der uns vorübergehend eine, unserem Hospizbetrieb entsprechende, Herberge zur Verfügung stellen konnte", berichtet Lydia Gretz, Geschäftsführerin der Hospizium Wiesbaden gGmbH, des Trägers des Hospizes in Hadamar.

Und Christiane Stahl, Hospizleiterin in Hadamar, ergänzt: "Der Umzug wird natürlich für uns alle eine Herausforderung werden, aber ich bin sicher, dass wir dies gut meistern werden. Auch im Interimsquartier werden wir unsere Arbeit wie gewohnt mit der gleichen Leidenschaft weiterführen. Erst einmal sind wir aber vor allem dankbar für die Unterstützung durch die Wohnstadt."

Die Übergangslösung konnte dank der vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten gefunden werden. Durch den guten Kontakt und regelmäßigen Austausch mit der Heimaufsicht war man in der Wohnstadt auf die Baumaßnahmen im Hospiz aufmerksam geworden. "Es war für uns selbstverständlich, diese Nachbarschaftshilfe zu leisten…", bekräftigt Sabrina Flach, Prokuristin des Seniorenzentrums. Historisch ist das heutige Gesundheitszentrum auf ein Nonnenkloster zurückzuführen. Die Räumlichkeiten wurden im Laufe der Jahre immer wieder neu genutzt und entsprechend umgebaut und erweitert, bis das Krankenhaus St. Anna nach seiner Schließung im Jahre 2008 zum Gesundheitszentrum St. Anna umgewidmet wurde, in dem inzwischen rund 20 Praxen und Einrichtungen Leistungen zur medizinisch pflegerischen Versorgung anbieten.



"Das Gesundheitszentrum St. Anna mit all seinen Einrichtungen und seinem breit differenzierten Angebot ist ein unverzichtbarer Part regionaler Gesundheitsversorgung", so Guido Wernert, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz. "Diesen gilt es nachhaltig zu sichern, weswegen die Stiftung St. Anna rund 3,7 Millionen Euro für bauliche Maßnahmen im Bereich Brandschutz, Lüftungstechnik sowie diverse energetische Optimierungen investiert."

Auch die 300 Jahre alte Kapelle am St. Anna Haus wird im Rahmen der Maßnahmen saniert. So wolle man durch die Schaffung adäquater Rahmenbedingungen für die dort ansässigen Praxen und Einrichtungen eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige ambulante Gesundheitsversorgung langfristig sichern, erläutert Wernert. Auch das Hospiz Anavena wird die Zeit nutzen, wenn die Räumlichkeiten aufgrund der Baumaßnahmen leer stehen und einige dringend notwendige Umbauten und Verschönerungen vornehmen. "Wir haben in den vergangenen Jahren bereits einige Anpassungen an den Räumlichkeiten realisieren können, zum Beispiel eine Gemeinschaftsküche für unsere Bewohner*innen oder eine breite Terrassentür, die es uns erlaubt, auch Pflegebetten nach draußen zu bringen", erzählt Christiane Stahl. "Jetzt nutzen wir die Zeit, um unter anderem die Technik auf den neuesten Stand zu bringen. Dank der Unterstützung einiger Förderer können wir beispielsweise in allen Bewohnerzimmer Smart-TVs anbringen. Die Krankenhausgesellschaft wird neue Fußböden verlegen und wir bemühen uns derzeit um eine Finanzierung für neue Möbel. Und so werden wir nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen in noch schönere Räumlichkeiten nach Hadamar zurückkehren." (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Frechblech lud zum Musikalischen Abendgottesdienst in Ransbach-Baumbach ein

So langsam hält der Herbst seinen Einzug und Frechblech, das geistreiche Soloensemble des Evangelischen ...

Zehn Jahre Bürgerfahrdienst in der Verbandsgemeinde Puderbach

Der Bürgerfahrdienst der Verbandsgemeinde Puderbach feierte im Oktober 2026 sein zehnjähriges Bestehen. ...

Starkregen führt zu mehreren Unfällen auf der A3 bei Montabaur

Am Sonntagmorgen (25. Oktober 2026) hat starker Regen auf der Autobahn 3 im Bereich der Polizeiautobahnstation ...

Das Oktoberfest in Montabaur brachte wieder bayerisches Flair in den Westerwald

Zwei Abende lang ein knallvolles Festzelt. Zwei tolle Bands, denen es mühelos gelang, das Stimmungslevel ...

Schlaganfall: Prävention und Erkennung - Fachvortrag in Limburg

Am Weltschlaganfalltag, 29. Oktober 2026, informiert Sven Göbel, Chefarzt der Neurologie am St. Vincenz-Krankenhaus ...

Besinnlicher Abschluss des "Ökumenischen Abendläutens" in Ransbach-Baumbach

Das letzte "Abendläuten - Ökumenisches Abendgebet mit Kopf und Fuß" dieses Jahres fand in der stimmungsvollen ...

Weitere Artikel


Weltmusik in Nordhofen: "Tengerton" kommen aus der Mongolei in den Westerwald

Die 29. Weltmusikreihe "Musik in alten Dorfkirchen" 2024 geht weiter: Am Sonntag, 30. Jui, um 17 Uhr ...

FWG Sessenhausen spendet Automatisierten Externen Defibrillator

Die Freie Wählergruppe Sessenhausen hat in diesem Jahr ihre Sitzungsgelder für einen Automatisierten ...

"Unter der Drachenwand" ist Thema beim Literaturgespräch in der Bücherei Holler

Das nächste Literaturgespräch in der Bücherei in Holler steht an: Am Dienstag, 23. Juli, 20 Uhr, wird ...

Fachtag zur Presse- und Meinungsfreiheit an der Universität Koblenz

Die Universität Koblenz richtet am 24. Juni gemeinsam mit der Stadt bereits zum dritten Mal den Fachtag ...

"Jedem Sayn Tal": Viel Betrieb auf zwei Rädern

Die 25 Kilometer lange Strecke zwischen Selters und Bendorf-Sayn wurde am Sonntag, dem 16. Juni für den ...

Burschenverein Oberraden feierte Jubiläum für die Ewigkeit

Weil ein hundertster Geburtstag etwas Besonderes ist, hat der Festausschuss ein besonderes Programm für ...

Werbung