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Pressemitteilung vom 14.06.2024    

Hundsänger Fastnachtszug steckt mitten in der Planung

Wer denkt im Sommer schon an die kommende Fastnacht? Zumindest vierzehn Frauen und Männer aus Hundsangen, die sich schon jetzt intensiv mit den Vorbereitungen zum großen Fastnachtsumzug in Hundsangen befassen. Der Zugausschuss des Hundsänger Carnevalvereins tagte jüngst im Zeughaus des HCV um die Weichen für den großen Fastnachtsumzug am 2. März 2025 zu stellen.

Hochmotiviert geht der Zugausschuss des HCV seine Arbeit an: (v.l.) Frank Wagenbach, Dennis Schmengler, Judith Poppe, Hansi Brod, Zugmarschall Hubert Quirmbach, Jochen Gerling, Fabian Kegel, Rüdiger Ginko, Lena Mallm, Thomas Lück und Steffi Göbel. Nicht im Bild sind Julia Simon, Matthias Krämer und Wendelin Hennrich. (Foto: Dieter Ehinger)

Hundsangen. Acht lange Jahre mussten dann die Narren des Westerwalddorfes warten, bis wieder ein närrischer Lindwurm sich durch die Straßen Hundsangens schlängelt. Damit ist Prinzessin Nadja I. vom Löher Jagdschloss auch die am längsten regierende Tollität auf dem Hundsänger Bärenthron. 2017 führte sie den Zug an, der 94 Zugnummern zählte und Tausende von Zuschauern in die Westerwälder Narrenhochburg führte.

Zugmarschall Hubert Quirmbach und sein Team sehen sich hierbei erschwerten Bedingungen ausgesetzt. Denn gegenüber den Vorjahren haben sich die Vorschriften, einen Fastnachtsumzug durchzuführen, enorm verschärft. Das gilt sowohl für die Absperrungen des Zugverlaufs als auch für die Zulassungen für die Fastnachtswagen. So können für den kommenden Zug die fünf vereinseigenen Tieflader so nicht mehr genutzt werden, weil sie den neuen Bestimmungen nicht entsprechen. Das führt dazu, dass der Verein neue Wagen anschaffen muss, was sich natürlich auch finanziell auswirken wird. Trotz dieser verschärften Bedingungen gibt sich der Zugausschuss zuversichtlich, dass auch der Zug 2025 an die Erfolge der früheren Jahre anknüpfen kann.



Erste Ergebnisse kann der Zugausschuss schon vermelden. So hat man Kontakt zu mehreren Musikvereinen aufgenommen, die den Zug begleiten sollen, und die ersten Verträge mit ihnen sind auch schon geschlossen. Ebenso werden die Genehmigungen eingeholt und Toilettenwagen geordert, die an der Zugstrecke aufgestellt werden. Auf dem Schulhof der Erich-Kästner-Schule wird ein Zelt aufgebaut, da die Ollmerschhalle sicherlich nicht alle Feiernden nach dem Zug aufnehmen kann. Auch wird die Bühne des Kulturfördervereins am Streckenverlauf aufgebaut werden. Hubert Quirmbach und seine Mannschaft gehen voller Tatendrang an das große Projekt, damit auch im kommenden Jahr wieder ein stattlicher Fastnachtszug für Furore sorgen wird. (PM)



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