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Pressemitteilung vom 02.06.2024    

Forstamt Neuhäusel: Ein Vorbild für Klimaschutz und lokale Wertschöpfung

Das Forstamt Neuhäusel in Rheinland-Pfalz zeigt beispielhaft, wie Klimaschutz und lokale Wertschöpfung miteinander vereint werden können. Es wurde kürzlich mit dem Label "Holz von Hier®" zertifiziert und setzt verstärkt auf erneuerbare Energien, um mehr CO₂ einzusparen, als es verbraucht.

Klimaschutzministerin Eder überreicht Forstamtsleiter Friedbert Ritter das KLIMA- UND UMWELT-Zertifikat "Holz von Hier" anlässlich der Einweihung klimaneutrales Forstamt Neuhäusel. (Foto: Landesforsten)

Neuhäusel. Das Forstamt Neuhäusel ist nicht nur bereits klimaneutral, sondern schafft es sogar, mehr CO₂ einzusparen, als es selbst verbraucht. Die Klimaschutzministerin Katrin Eder lobte deshalb das Forstamt Neuhäusel bei einem Tag der offenen Tür für seine vorbildlichen Leistungen im Bereich des Klimaschutzes. Sie betonte: "Wer den Wald schützen will, muss auch das Klima schützen. Das Forstamt Neuhäusel geht dabei beispielhaft voran."

Die Landesforstverwaltung in Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2025 bilanziell klimaneutral zu sein. Dies bedeutet, dass sie den gesamten Strom, den sie rechnerisch für ihre Liegenschaften und eigenen Fahrzeuge benötigt, selbst mittels Photovoltaikanlagen erzeugen möchte. Auch soll ausschließlich mit erneuerbaren Energien geheizt werden. Laut Ministerin Eder hat das Forstamt Neuhäusel dieses Ziel bereits jetzt erreicht.

Wie ist dieses gute Ergebnis möglich?
Die CO₂-Einsparung am Forstamt Neuhäusel wird durch eine Kombination aus Photovoltaikanlagen, Elektromobilität, Gebäudedämmung, LED-Beleuchtung und nachhaltiger Wärmeerzeugung erreicht. Alle geeigneten Dachflächen wurden mit PV-Anlagen ausgestattet, die auf insgesamt rund 400 Quadratmetern etwa 80 Kilowattstunden Energie erzeugen können. Zusätzlich wurden ein 22-Kilowatt-Stromspeicher und acht Ladepunkte für Elektrofahrzeuge installiert.



Die neuen Betriebsgebäude des Forstamtes leisten durch die Nutzung von regionalem Holz einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz. Aufgrund der kurzen Transportwege wurde das Forstamt mit dem international anerkannten Zertifikat "Holz von Hier®" ausgezeichnet. Dieses bescheinigt, dass ausschließlich Holz mit kurzen Lieferwegen genutzt wurde.

Ministerin Eder unterstrich die Bedeutung regionaler Rohstoffe für den Klimaschutz: "Wer auf regionales Holz setzt, schützt durch kurze Transportwege das Klima, stärkt die heimische Wirtschaft und wirkt illegalem Holzeinschlag entgegen."

Friedbert Ritter, Leiter des Forstamtes Neuhäusel, sieht in den Bemühungen seines Amts einen wichtigen Beitrag zu den regionalen Klimaschutzbemühungen des gesamten Westerwaldkreises. Er betonte: "Neben Maßnahmen wie etwa des Wald-Umbaus müssen wir alle im eigenen Umfeld vorhandene Klimaschutzpotentiale heben und mit sinnvollen Maßnahmen umsetzen." (PM/Red)


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