Werbung

Pressemitteilung vom 01.06.2024    

Polizei Rheinland-Pfalz: Mehr Rücksichtnahme im Umgang mit Hunden gefordert

Die Polizei Rheinland-Pfalz appelliert aus aktuellem Anlass eindringlich an Hundehalter und Passanten, die grundlegenden Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden zu beachten.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Jeden Tag werden in Rheinland-Pfalz durchschnittlich zwei polizeiliche Einsätze registriert, bei denen ein Hund einen Menschen oder ein anderes Tier verletzt. Obwohl hierzu keine validen Zahlen vorliegen, zeigt die Häufigkeit dieser Vorfälle, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Einsatzanlässe sind so unterschiedlich wie die angetroffenen Hunde, vom kleinen Chihuahua bis zum großen Irischen Wolfshund.

Bei schwerwiegenden Beißvorfällen kontaktiert die Polizei das zuständige Ordnungsamt und kann auch den Hund beschlagnahmen, damit keine weitere Gefahr von diesem mehr ausgeht. Das Ordnungsamt ergreift dann die notwendigen Maßnahmen, da dieses die zuständige Stelle für gefährliche Hunde ist. Es kann Verfügungen an den Hundehalter erlassen wie beispielsweise eine Maulkorbpflicht oder Bußgelder.

In der Regel sind Vorfälle mit aggressiven Hunden die Folge von Fehlverhalten des Hundehalters, sei es aus Überforderung, Unkenntnis oder mangelndem Interesse. Halter ohne Mindestkenntnisse der Hundeerziehung sind nicht in der Lage, falsche Verhaltensweisen des Hundes erzieherisch zu beeinflussen oder angemessen darauf zu reagieren.

Verhaltensregel für Hundehalter und Passanten
Insgesamt gilt wie überall im menschlichen Zusammenleben gegenseitige Rücksichtnahme. Damit das Zusammenleben von Mensch und Hund in Rheinland-Pfalz sicher und harmonisch bleibt, gibt das Landeskriminalamt folgende Tipps für Hundehalter:



Anleinen des Hundes: Viele Menschen haben Angst vor Hunden, daher bietet sich an, dass Hundehalter ihre Hunde in öffentlichen Bereichen bei Personenkontakt stets anleinen, sofern keine ausgewiesenen Freilaufflächen vorhanden sind.
Kontrolle über den Hund: Es ist wichtig, dass Hundehalter ihre Tiere stets unter Kontrolle haben und sofort auf eventuelles gefährliches Verhalten reagieren.
Sozialisation und Erziehung: Eine gute Sozialisierung und Erziehung der Hunde kann das Risiko von Beißvorfällen erheblich reduzieren. Hundeschulen und Trainingsprogramme können hierbei wertvolle Unterstützung bieten.

Für Passante schlägt das Landeskriminalamt folgende Verhaltensmaßnahmen vor:

Hunde nicht ungefragt streicheln: Passanten sollten niemals einen Hund ungefragt streicheln oder sich ihm nähern. Auch vermeintlich freundliche Hunde können in bestimmten Situationen unvorhersehbar reagieren.
Rücksicht und Vorsicht: Besonders in der Nähe von Kindern ist besondere Vorsicht geboten. Eltern sollten ihre Kinder darauf hinweisen, dass sie fremde Hunde nicht ohne Erlaubnis des Halters anfassen dürfen.

Durch das Einhalten dieser einfachen Regeln können viele Vorfälle vermieden werden, die nicht nur zu schwerwiegenden Verletzungen, sondern auch zu ernsthaften rechtlichen Konsequenzen für die Hundehalter führen können. (PM)


Mehr dazu:   Blaulicht  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Melodiöser Jazz und Swing mit dem Michele Alberti Trio in Höhr-Grenzhausen

Seit 2012 präsentiert die Gruppe um Michele Alberti melodiösen Jazz, Swing und Latin Jazz inspiriert ...

Brass Band Hessen kehrt mit Konzertabend nach Westerburg zurück

ANZEIGE | Nach 15 Jahren gastiert die Brass Band Hessen erneut in der Stadthalle Westerburg. Am Sonntag, ...

Kultur lohnt sich im Westerwald: Der Kulturpreis Westerwald wird erneut ausgelobt

Ob Literatur, Bildende Kunst, Musik, Theater oder Vertreter aus einem anderen kultur- schaffenden, regional ...

Bunte Musiknacht beim "Monkey Jump" Kneipenfestival am 14. März in Hachenburg

Am Samstag, den 14.03.2026, startet das Hachenburger "Monkey Jump" Kneipenfestival bereits zum 21. Mal ...

Lehrerkonzert der Kreismusikschule Westerwald am 1. März

Musikalische Highlights werden den Besuchern am 1. März im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen beim Lehrerkonzert ...

Schützenverein Tell Hundsangen veranstaltet Verbandsgemeindepokalschießen für verschiedene Gruppen

Von Freitag, 27.März, bis zum Sonntag, 29. März 2026, findet das Schießen um den Verbandsgemeindepokal ...

Weitere Artikel


Mittelaltermarkt in Montabaur trotzt dem unfreundlichen Wetter

Auch in diesem Jahr wird am 1. und 2. Juni unter der Organisationsleitung von "Lorraine Médiévale" aus ...

Tourismus im Fokus: Produktiver Austausch in Altenkirchen-Flammersfeld

In einer kürzlichen Besprechung diskutierten die Kreisverwaltung Altenkirchen, die Regionalagentur Westerwald ...

Tragisches Drama in Elkenroth: Wohnungsbrand verletzt zwei Erwachsene und ein Kind

Ein schreckliches Drama ereignete sich am heutigen Sonntagmorgen (2. Juni) in der Altbahnhofstraße in ...

Besonderes Konzert in besonderem Ambiente: Tango auf Schloss Stolzenfels

Die Reihe "Burgenklassik 2024" der Villa Musica Rheinland-Pfalz startete am Freitag, dem 31. Mai mit ...

Große Investition in den Artenschutz: Muschelaufzuchtstation in Stein-Wingert erhält knapp 400.000 Euro

In einem ehrgeizigen Schritt zur Bewahrung der Biodiversität überreichte Umweltministerin Katrin Eder ...

Vortrag im Stöffel-Park: "Mikroplastik und Nanoplastik - eine Gefahr für das Leben?"

Der Wissenschaftler Dr. Michael Wuttke ist zu Gast im Stöffel-Park, um über ein aktuelles Thema zu sprechen: ...

Werbung