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Pressemitteilung vom 30.04.2024    

Blick hinter die Kulissen: Schüler erleben soziale Berufe am Boys’Day bei der Caritas hautnah

Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn beteiligt sich regelmäßig an dem bundesweiten Boys’Day und gab auch in diesem Jahr wieder Schülern ab der siebten Klasse Gelegenheit, unterschiedliche Berufe sowie den Alltag in einer sozialen Einrichtung kennenzulernen.

Der 14-jährige Bulcsú Bóna absolvierte seinen Boys’Day in den Caritas-Werkstätten in Montabaur. (Fotos: Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn/Holger Pöritzsch)

Westerwaldkreis. Ausbildungsberufe im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich stehen bei männlichen Jugendlichen eher selten auf der Liste möglicher Berufswünsche. Der Boys’Day, der sogenannte "Jungen-Zukunftstag", will das ändern. Einen Tag lang haben Jungs an diesem Tag die Möglichkeit, Berufsfelder zu erkunden, in denen Männer bisher eher wenig vertreten sind - allen voran in Bereichen wie Erziehung, Soziales und Gesundheit.

"Ich war neugierig, wie so ein Tag in einer Caritas-Werkstatt aussieht", nannte Bulcsú Bóna den Grund für seine Teilnahme am Boys’Day 2024. Der 14-jährige Montabaurer besucht die 8. Klasse am Raiffeisen-Campus in Dernbach und hatte bereits im vergangenen Jahr erste Boys’Day-Erfahrungen gesammelt. In diesem Jahr hatte er sich gezielt für die Caritas-Werkstätten in Montabaur entschieden. "Ich kannte die Einrichtung, bisher allerdings nur von außen", sagt Bulcsú, der zuvor kaum Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung sammeln konnte. Berührungsängste hatte er keine. Er wäre von allen freundlich aufgenommen worden und habe an mehreren Stationen reinschnuppern dürfen. Zu dem, drückt er sein Erstaunen darüber aus, wie umfangreiche die Aufgaben sein, welche dort geleistet werden.

Seine berufliche Zukunft sieht er nicht im sozialen Bereich: "Nach der Schule will ich gerne studieren, am liebsten was mit Finanzen und Wirtschaft", hat Bulcsú klare Ziele. Er könne sich allerdings vorstellen, sich später ehrenamtlich zu engagieren, ergänzt er und berichtete, dass er die Caritas sogar schon mal mit Geld- und Sachspenden unterstützt habe.




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Als in der Schule Werbung für den Aktionstag gemacht wurde, war Tim Abrahiem (15) aus Hachenburg sofort begeistert und meldete sich freiwillig. Über die Boys’Day-Website suchte er nach dem geeigneten Platz und wurde schließlich in den Caritas-Werkstätten in Rotenhain fündig. "Das klang einfach super interessant. Es hat mich gereizt, die Arbeit in einer solchen Einrichtung kennenzulernen", nannte Tim die Beweggründe für seine Entscheidung.

Der begeisterte Musiker besucht das Landesmusikgymnasium in Montabaur und absolviert derzeit unter anderem eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. Überrascht war der 15-Jährige vor allem von den vielfältigen Aufgaben in einer Caritas-Werkstatt. "Ich finde es toll, dass Menschen mit Beeinträchtigung auf diese Weise die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht wird. Vor allem spielt die Art und Stärke der Beeinträchtigung keine Rolle, für jeden gibt es eine entsprechende Aufgabe, auf jeden wird individuell eingegangen", schwärmte Tim von seinen Eindrücken. Berührungsängste hatte auch der junge Hachenburger keine. Alle seien freundlich und nett. Es herrsche ein großes Gemeinschaftsgefühl, jeder unterstütze jeden.

Seine berufliche Zukunft lässt er noch offen: "Ich könnte mir was im Bereich Architektur oder im Ingenieurwesen vorstellen; Städteplanung finde ich sehr spannend", sagte Tim, der seine große Leidenschaft Musik später eher nur nebenberuflich ausleben möchte. Beim Boys’Day 2025 sei er auf jeden Fall wieder dabei, ist sich der 15-jährige sicher. (PM/red)


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