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Pressemitteilung vom 22.04.2024    

72-Stunden-Aktion der Barmherzigen Brüder in Montabaur

Das dritte Wochenende im April stand im Zeichen der bundesweiten 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ): Im ganzen Land setzten sich 2.400 Gruppen über den Zeitraum, der vom 18. Bis 21. April währte, solidarisch für Projekte ein, die die Welt, so heißt es seitens des BDJK, die Welt ein "Stückchen besser machen."

(Foto: privat)

Montabaur. In der Diözese Limburg waren rund 1.500 Menschen für die gute Sache unterwegs. Im Vorfeld der Sozialaktion werden Partner gesucht, die bei der Verwirklichung helfen. Die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit Westerwald/Rhein-Lahn lief mit ihrer Anfrage bei Bruder Michael Schmunk, dem Generaloberen der Barmherzigen Brüder in Montabaur, quasi offene Türen ein.

Sofort sagte er als Projektpartner zu: Das neu entstandene Mutterhaus sowie die Grotte vor der Brüderkirche in Montabaur sollten mit Pflanzen verschönert werden. Zudem wünschten sich die Barmherzigen Brüder ein Hochbeet für Kräuter und Gemüse. Zeitgleich bewarb sich Niclas Locker, Klassenlehrer der Klasse BF2 Wirtschaftstechnik der Berufsbildenden Schule in Montabaur für seine Klasse um eine Teilnahme. Die 16 - bis 18-Jährigen erwerben innerhalb eines Jahres ihre Mittlere Reife, die Aktion sollte der Klassengemeinschaft dienen. Bei dem sogenannten "Get-it" werden die Jugendlichen erst einen Tag vorher über das Projekt informiert. Und so trafen zwei Gemeinschaften, die sich im Alltag kaum begegnen, aufeinander.



Beidseitig zogen sie, vom Wetter abgesehen, ein positives Fazit: Daniel Valchov, 18 Jahre und Schüler der BF2, sagte: "Die Aktion war echt cool. Das Wetter hätte besser sein können." Das findet auch Locker, der aus der Hand-in-Hand-Aktion ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl zieht. Bruder Michael ist ebenfalls begeistert: "Die vielen jungen Menschen hier zu haben und ihr Engagement für die gute Sache zu erleben, haben mir und meinen Mitbrüdern eine große Freude gemacht. Mein Dankeschön gilt in erster Linie den jungen Frauen und Männern sowie ihrem Klassenlehrer, aber auch den Projektverantwortlichen. Solche Aktionen unterstützen wir sehr gerne.

"Vor Ort war auch die Landtagsabgeordnete Jenny Groß, die sich genauso lobend über die 72-Stunden-Aktion äußerte: "Das Engagement junger Menschen, unabhängig von Nationalität, Konfession und Religion, sind ein deutliches Zeichen für eine solidarische Gemeinschaft und die Demokratie." (PM)


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