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Region | Luckenbach | Anzeige


Nachricht vom 22.04.2024    

AMI Lager- und Fördertechnik feiert: Hausmesse zum Start der neuen Produktionshalle in Luckenbach

Von Klaus Köhnen

ANZEIGE | Hausmesse bei AMI Lager- und Fördertechnik: Das Unternehmen aus Luckenbach hatte kürzlich einen großen Grund zum Feiern, wurde doch die neue Produktionshalle eingeweiht. Damit soll der Ausbau des Unternehmens aber nicht enden: Ein Nachbargrundstück zum Firmengelände ist für künftige Pläne bereits gekauft.

In den neuen Produktionsstätten fand die Hausmesse statt (Bilder: kkö)

Luckenbach. Die Firma wurde 1987 in Siegen gegründet und war zunächst in Alpenrod beheimatet. Im Jahre 2012 erfolgte ein Umzug nach Luckenbach. Am jetzigen Standort baute das Unternehmen einen neuen Komplex, der mit rund 14.000 Quadratmetern der wirtschaftlichen Expansion folgt. Im Rahmen der bekannten Hausmesse des Unternehmens konnte die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte gefeiert werden. Bevor es zur Besichtigung der Hallen und Maschinen ging, erläuterte der Pressesprecher Heiko Marmé den Werdegang des Unternehmens. Nach der Gründung wurde recht schnell deutlich, dass die Fläche am Standort Alpenrod nicht mehr ausreichte. 1993 erfolgte der Umzug nach Luckenbach. Prokuristin Bärbel Kempf stellte zu dem Umzug fest, dass der Standort Luckenbach bewusst gewählt wurde. "Geschäftsführer Stefan Brenner hat sich für diesen Standort entschieden, um den Mitarbeitenden weite Wege zu ersparen. Wir fühlen uns der Region verbunden und wollen dies auch zeigen", so Kempf weiter.

Neben dem Sitz in Luckenbach hat das Unternehmen eine Produktionsstätte in Bosnien aufgebaut. Dieses Werk entstand aus der Erkenntnis, dass Leiharbeiter aus Bosnien immer wieder wechselten. Nach einiger Zeit waren sich die Verantwortlichen einig, dass ein Werk vor Ort eine sinnvolle Lösung darstelle, um den qualifizierten Kräften Arbeitsplätze bereitstellen zu können, so Kempf. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 220 Mitarbeiter an den beiden Standorten.

Hohe Eigenfertigung
Besonders zu erwähnen, so Marmé, sei die sogenannte Fertigungstiefe. Hierunter versteht man den Wert der am Standort produzierten Teile. Diese beträgt bei AMI rund 87 Prozent. Marmé sagte hierzu: "Es gibt uns Sicherheit im Bereich der Versorgung der Kunden. Wir können mit der hohen Eigenfertigung viel schneller auf Ausfälle reagieren, als wenn Teile von Zulieferfirmen kämen."

Auch das Unternehmen AMI stellt fest, dass es schwierig ist, Fachkräfte zu finden. Zu den Angeboten, die den Interessenten gemacht werden können, will sich das Unternehmen aber nicht äußern. Im Bereich Ausbildung ist man in Luckenbach auch sehr aktiv. Derzeit seien, so Marmé, 18 Auszubildende im technischen, aber auch im kaufmännischen Bereich beschäftigt.



Von der Planung bis zum Produkt
Wichtig sei es, dass das Unternehmen die Kunden von der Projektierung bis zum fertigen Produkt begleitet. "Damit können wir", so Marmé weiter, "speziell auf Kundenwünsche eingehen." Besonders der Bereich der Software, die ebenfalls am Standort konzipiert und programmiert wird, werde immer wichtiger, so die Verantwortlichen. Auch bestehende Anlagen können durch das Unternehmen mit entsprechenden Komponenten aufgewertet werden. Seit Kurzem werden die Robotertechnik und damit fortschreitende Automatisierung ausgebaut.

Namhafte Kunden
Zu den Kunden des Luckenbacher Unternehmens gehören viele bekannte Unternehmen, wie DHL, die Krombacher Brauerei, Apollo Optik und viele andere. Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen derzeit auf die "Apothekenlösung - Smart Flex Depot". Dies sind Automaten, die speziell auf den Bereich abgestimmt sind und mit allen gängigen Systemen, die in den Apotheken im Einsatz sind, kombiniert werden können. Diese Lösung kann individuell an die Platzverhältnisse angepasst werden.

"Vom Rezept zum Kunden ohne das "Heraussuchen" des Medikamentes", so die Verantwortlichen ist das Ziel. Diese Lösung kann, so Marmé, aber auch in anderen Bereichen als "Kühlfähige Lösung" oder auch als kleiner Supermarkt eingesetzt werden. In der Hausmesse konnte dies dann auch im Betrieb besichtigt werden. Geschäftsführer Stefan Brenner und seine Mitarbeitenden gehen davon aus, dass die Expansion des Unternehmens noch nicht abgeschlossen ist. Ein an das jetzige Firmengelände angrenzende Grundstück sei bereits erworben worden, um auf eine Erweiterung vorbereitet zu sein. (kkö)


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