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Nachricht vom 31.03.2024    

Riesiges Osterfeuer tauchte Rückeroth in gleißendes Licht

Wer am Ostersamstag (30. März) auf der L 305 an Rückeroth vorbeifuhr, der hätte den Eindruck gewinnen können, in dem kleinen Ort würde ein Großfeuer wüten. Gott sei Dank war dem nicht so, denn auf dem Festplatz am Rande von Rückeroth wurde das alljährliche Osterfeuer abgebrannt.

(Fotos: Wolfgang Rabsch)

Rückeroth. Die Organisation des Osterfeuers lag bei der Ortsgemeinde, vertreten durch Ortsbürgermeister Bodo Weinmann. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr aus Rückeroth unterstützte das Osterfeuer und kümmerte sich um das leibliche Wohl der Besucher.

Neben dem Oldtimer-Festival ist das Osterfeuer ein weiteres Highlight im Dorfleben. Der Erfolg des Osterfeuers spricht für sich, denn aus dem 500-Seelen-Dorf versammelte sich über die Hälfte auf dem Festplatz, um das "flammende Inferno" zu bewundern, Rückeroth wirkte praktisch wie ausgestorben. Zudem wurden auch einige Besucher aus den nahegelegenen Ortsgemeinden Herschbach und Goddert gesichtet.

Das Osterfeuer in Rückeroth - ein Familienfest für das ganze Dorf
Tatsächlich war alles auf den Beinen, was sich irgendwie fortbewegen konnte. Familien mit "Kind und Kegel" ihren Vierbeinern, waren anzutreffen. Es ist nicht übertrieben, zu behaupten, dass das Osterfeuer einen Mix aus Familienfest und Kirmes darstellte. Entsprechend positiv kann die Stimmung beschrieben werden, zumal die angekündigten Regenschauer ausblieben. Sicherheitshalber hatten die Organisatoren zwei größere Partyzelte aufgebaut, unter denen Tische und Bänke aufgestellt waren, um für alle Fälle gewappnet zu sein. Einige Stehtische waren dicht umlagert, weil die Besucher ihre Getränke, unter anderem wurde Glühwein ausgeschenkt, dort ihre Getränke abstellen konnten. Die Gourmets unter den Besuchern, durften sich an heißen Siedewürstchen erfreuen. Somit war alles bestens vorbereitet, um eine schöne Osterfeuer-Party zu feiern.

Vor dem Anzünden des Osterfeuers konnten die Besucher an einer kurzen Andacht teilnehmen, die Pfarrer Christof Haxel-Schamuhn von der "Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer Gemeinde Westerwald" abhielt. Anschließend begrüßte Ortsbürgermeister Bodo Weinmann die Besucher und wünschte allen Anwesenden viel Spaß und beste Unterhaltung.

Die Flammen machten die Nacht zum Tage
Die Feuerwehr aus Rückeroth hatte viele nicht mehr brauchbare Paletten als Basis des Feuers aufeinandergestapelt und darüber eine große Anzahl loser Äste gelegt. Nach dem Anzünden entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit ein regelrechter Feuerball, der nicht nur den Festplatz, sondern auch die weitere Umgebung um das Osterfeuer herum, hell erleuchtete. Wie jeder weiß, kann Feuer sehr gefährlich, sogar lebensbedrohlich sein, aber es fasziniert auch und übt etwas Magisches auf Menschen aus. Für Kinder war das Osterfeuer eine "Mordsgaudi", zumal viele bereits in der "Bambini Feuerwehr" von Rückeroth engagiert sind. Überall wurde gespielt und gelacht. Ortsbürgermeister Bodo Weinmann verteilte an Kinder, aber auch an Erwachsene, viele bunte Ostereier, die freudig entgegengenommen wurden.



Ein zufriedener Ortsbürgermeister
Der WW-Kurier hatte Gelegenheit, mit Ortsbürgermeister Bodo Weinmann ein Gespräch zu führen, der ob des gelungenen Festes, sich sichtlich zufrieden zeigte. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Osterfeuers, aber auch mit der großen Resonanz, die angesichts der unsicheren Wetterlage so nicht zu erwarten war. Mit Freude stelle ich fest, lass sich mit dem Osterfeuer auch die Dorfgemeinschaft weiter gefestigt hat. Hier wird viel miteinander geredet und dabei vielleicht sogar das eine oder andere Problemchen ausgeräumt. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei den Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr aus Rückeroth ausdrücklich bedanken, die für das Errichten des Holzstapels und die Sicherheit zuständig waren und zudem hervorragend für das leibliche Wohl sorgten".

Es ist davon auszugehen, das mit dem Erlöschen des Osterfeuers die Party nicht automatisch endete. Die Einwohner von Rückeroth, mitsamt ihren Gästen, hatten passend zum Feuer ausreichend "vorgeglüht", darum musste noch kräftig "gelöscht" (der Durst) werden. (PM)


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