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Pressemitteilung vom 25.03.2024    

Saisoneröffnung des Besucherbergwerks Grube Bindweide verschoben

Die geplante Saisoneröffnung des Besucherbergwerks Grube Bindweide am 1. April muss aufgrund unvorhergesehener Umstände verschoben werden. Das Hochwasser im Stollen nach den starken Niederschlägen in den Wintermonaten ist der Grund für diese Entscheidung.
Dafür finden aber zwei Vorträge über die Grube Bindweide als Heilstollen für Atemwegserkrankungen am 3. und 4. April statt.

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Steinebach/Sieg. Der reguläre Besucherbetrieb des Besucherbergwerks Grube Bindweide kann nicht wie geplant am 1. April starten. Die Verantwortlichen müssen den Beginn der Saison voraussichtlich um einige Wochen hinauszögern. Der Hauptgrund für diese Terminänderung ist das Hochwasser im Stollen, welches durch die starken Niederschläge in den Wintermonaten verursacht wurde.


Gleisanlage überflutet
Aufgrund der Wassermassen konnten dringend notwendige Unterhaltungsarbeiten, insbesondere an der Gleisanlage der Grubenbahn, bisher nicht abgeschlossen werden. Diese Arbeiten sind essenziell, um einen sicheren und reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Das Team des Besucherbergwerks ist bemüht, die Probleme schnellstmöglich zu beheben und bittet die Besucher um Verständnis. Sie werden über den aktuellen Stand der Dinge und den voraussichtlichen neuen Eröffnungstermin auf ihrer Internetseite informieren. Abschließend äußerte sich das Team optimistisch und hofft auf ein baldiges "Glück auf!"

Wissenschaftliche Studie zur Behandlung von Atemwegserkrankungen im Heilstollen
Viele Patienten mit COPD, Asthma oder Long-Covid haben bereits den Heilstollen der Grube Bindweide in Steinebach/Sieg besucht und berichten von lang anhaltenden Verbesserungen ihrer Beschwerden. Einige nehmen deshalb auch regelmäßig an der Heilstollentherapie teil.



Die außergewöhnlich reine Luft im Heilstollen, nahezu frei von Staub und Reizgasen, zusammen mit der kühlen Temperatur führt dazu, dass die Schleimhäute der tiefen Atemwege abschwellen. Dies ermöglicht es den Teilnehmern, wieder freier zu atmen. Diese natürliche Therapie hat kaum Nebenwirkungen.

Um die berichteten positiven Effekte wissenschaftlich zu bestätigen, beteiligt sich der Heilstollen der Grube Bindweide gemeinsam mit sieben weiteren Heilstollen in Deutschland, einem in Österreich und einem in Südtirol an einer wissenschaftlichen Studie. Diese wird in Kooperation mit dem Deutschen Heilstollenverband und der Universität Gießen durchgeführt und beginnt Ende April.

Dr. med. Joachim Schwarz, Präsident des Deutschen Heilstollenverbandes und Heilstollenarzt der Grube Bindweide, wird in zwei Vorträgen die therapeutischen Möglichkeiten der Heilstollentherapie sowie die geplante Studie vorstellen und Fragen dazu beantworten. Die Vorträge finden am 3. April um 18.30 Uhr im Rathaus Betzdorf und am 4. April um 18.30 Uhr in der Kreisverwaltung Altenkirchen statt. Der Eintritt ist frei.(PM/Red)


Mehr dazu:   Westerwälder Geschichte   Gesundheit  
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