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Pressemitteilung vom 11.03.2024    

Enrico Förderer brilliert trotz Herausforderungen bei GT4 Winter Series

Der 17-jährige Enrico Förderer aus Leuterod hat an der fünften Veranstaltung der GT4 Winter Series im Motorland Aragon in Spanien teilgenommen und dabei eine beeindruckende Leistung gezeigt. Trotz geringer Erfahrung auf der Strecke und ausschließlichem Training auf seinem Simulator meisterte er die Herausforderungen mit Bravour.

(Fotos: Daniel Bürgin)

Leuterod. Die Strecke in Aragon war für Förderer größtenteils unbekannt, ebenso wie die meisten anderen Strecken, abgesehen von Jerez, wo er im letzten Jahr bereits testweise an einem Rennen teilgenommen hatte. Im Zeittraining konnte er aufgrund der anfänglichen Schwierigkeiten mit der Strecke nur den zweiten Platz in seiner Klasse und den elften Platz insgesamt erreichen.

Im Rennen jedoch zeigte er erneut sein Potenzial. "Ich habe mir das schon zurechtgelegt", erzählte Enrico. "Man schaut sich das ein oder zwei Runden erstmal an, wie der andere fährt und wo er möglicherweise Fehler macht. Dann hat man es einfacher, zu überholen. Das habe ich beim Kartfahren gelernt. So konnte ich von Platz 11 bis auf Platz 7 insgesamt vorfahren." Dieses taktische Vorgehen zahlte sich aus, und Förderer konnte seinen fünften Sieg in Folge feiern.

Im anschließenden einstündigen Endurancerennen, bei dem er sich den Porsche Cayman GT4 mit seinem Teamkollegen Willi Kühne teilte, begannen die Dinge vielversprechend. Kühne war zeitweise schneller als seine Konkurrenten, und Förderer freute sich auf seinen Einsatz in der zweiten Hälfte des Rennens.

Leider kam es nicht dazu. Kühne verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte heftig in die Leitplanke. Das Rennen endete vorzeitig für das Duo, und der Wagen wurde als Totalschaden eingestuft. "So etwas ist immer ärgerlich", kommentierte Enrico. "Die verlorenen Punkte wären für die Meisterschaftswertung wichtig gewesen und ich hatte mich so darauf gefreut, mit Willi endlich einen möglichen Sieg feiern zu können. Wir hätten es dieses Mal wirklich schaffen können. Aber das Wichtigste ist, dass es Willi gut geht und er keine Verletzungen davongetragen hat."




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Trotz des Rückschlags bleibt Förderer optimistisch und konzentriert sich bereits auf das nächste Rennen, das Finale in Barcelona. "Vielleicht schaffen wir es hier, gemeinsam auf dem obersten Podest zu stehen. Willi und ich geben auf jeden Fall alles dafür", sagte Förderer mit einem Lächeln.

Förderer möchte sich auch dieses Mal wieder bei seinem Team Schnitzelalm Racing bedanken, insbesondere bei den Mechanikern und Ingenieuren, die nahezu rund um die Uhr alles geben, um ihm das bestmögliche Auto zur Verfügung zu stellen. Ihre harte Arbeit und ihr Engagement haben einen maßgeblichen Beitrag zu seinen Erfolgen geleistet, und dafür ist er ihnen zutiefst dankbar. (PM)


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