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Pressemitteilung vom 08.03.2024    

CDU: Caritas leistet auch an neuem Standort in Montabaur wertvolle Arbeit

An ihrem neuen Standort in der Bahnallee 16 in Montabaur statteten Jenny Groß, Mitglied des Landtags, und CDU-Kreistagsmitglied Karl-Heinz Boll dem Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn einen Besuch ab. Caritasdirektorin Stefanie Krones und Caritasdirektor Frank Keßler-Weiß gaben einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche.

MdL Jenny Groß, Stefanie Krones, Frank Keßler-Weiß und Karl-Heinz Boll vor dem neuen Mietobjekt in der Bahnallee 16 in Montabaur (Foto: Caritas-Bezirksverband)

Montabaur. Im Verantwortungsbereich von Stefanie Krones ist die stationäre und ambulante Altenhilfe angesiedelt. Um den künftigen Fachkräftebedarf abdecken zu können, bilden die Caritaseinrichtungen im Westerwaldkreis und Rhein-Lahn-Kreis deutlich über dem Bedarf aus. Gute Erfahrungen werden mit internationalen Auszubildenden gesammelt. Nach Deutschkursen im Herkunftsland werden sie in Senioreneinrichtungen und Sozialstationen im Westerwaldkreis ausgebildet. Um den Ausbildungserfolg zu stabilisieren, wird eine eigene pädagogisch ausgebildete Ausbildungsleiterin beschäftigt, die auch durch ergänzende Angebote den Lernerfolg unterstützt. Lobend erwähnt wurde die konstruktive Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Schulen in Westerburg.

Auf gutem Weg ist das in Erprobung befindliche Modell einer ganzheitlichen Betreuung von Patienten im häuslichen Bereich durch die Sozialstationen. Ziel ist, dass Senioren länger in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben können. Jenny Groß begrüßt das Projekt, bei dem für beide Seiten Vorteile entstehen. Der Caritasverband will die zweijährige Erprobungsphase fortsetzen und dazu auch landesweit noch weitere Mitstreiter gewinnen.

Im Rahmen der Nachwuchsförderung gewährt die Caritas ihren Auszubildenden auch ein Darlehen zur Erlangung des Führerscheins, der im Rahmen der Berufstätigkeit (ambulante Pflegedienste) ohnehin benötigt wird.

Gezielte individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen
Einen detaillierten Überblick über den Verantwortungsbereich Behindertenhilfe gab Frank Keßler-Weiß. Beginnend mit der frühkindlichen Erziehung in der integrativen Kindertagesstätte Sankt Franziskus und der Katharina-Kasper-Schule, beide in Wirges angesiedelt, den Caritas-Werkstätten, Tagesförderstätten sowie den Wohneinrichtungen werden Angebote für alle Altersgruppen vorgehalten und eine gezielte Förderung ermöglicht.




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Die gezielte individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen in der integrativen Kindertagesstätte Sankt Franziskus und der Katharina-Kasper-Schule soll nach Auffassung der Gesprächspartner auch zukünftig fortgeführt werden. "Für uns sind die Bildungseinrichtungen der Caritas in Wirges enorm wichtig, sie leisten täglich für die Kinder eine herausragende Arbeit. Der stets wachsende Zuspruch für die Einrichtungen spreche für die Qualität der Förderung. Wir werden auf allen Ebenen die Notwendigkeit der Förderschulen und integrativen Kitas unterstützen," so Jenny Groß MdL und Karl-Heinz Boll gemeinsam.

Mehr aktive Förderung des Landes bei Wohneinrichtungen
Aufgrund vorhandener weiterer Bedarfe erwartet die Caritas bei den Wohneinrichtungen von Seiten des Landes mehr an aktiver Förderung. Einige Projekte sind bereits seit mehreren Jahren in der Planungsphase und warten auf die Umsetzung. Dazu ist nötig, dass endlich ein Landesrahmenvertrag vereinbart wird, der Leistung und Finanzierung für alle Einrichtungen im Land verbindlich regelt. Hier hat Landtagsabgeordnete Jenny Groß zugesagt, das zuständige Sozialministerium zu befragen und mit Minister Schweitzer das Gespräch zu suchen.

Als nach außen erkennbares Gesicht der kirchlich-caritativen Arbeit kennzeichnen Stefanie Krones und Frank Keßler-Weiß die verschiedenen Beratungsdienste, die insbesondere in Notlagen weiterhelfen. Diese werden mit einem merklichen Eigenanteil durch Kirchensteuerbeiträge sowie staatliche und kommunale Mittel finanziert. MdL Jenny Groß hob die Bedeutung der Arbeit der Beratungsdienste für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. Diese Arbeit gehe deutlich über den kirchlichen Bereich hinaus und ergänze beziehungsweise ersetze staatliche Hilfen. (PM)



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