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Pressemitteilung vom 20.02.2024    

Anstieg von Call-Center-Betrugsfällen in Hachenburg - Polizei warnt erneut

In der Region Hachenburg melden die Bewohner vermehrt dubiose Anrufe. Die Polizeiinspektion Hachenburg sieht sich mit einer neuen Welle des sogenannten Call-Center-Betrugs konfrontiert und warnt die Bevölkerung.

(Symbolfoto)

Hachenburg. Die Polizeidirektion Montabaur berichtet von einem aktuellen Anstieg betrügerischer Anrufe im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Hachenburg. Bei den Betrügern handelt es sich um sogenannte Call-Center-Betrüger (CCB), die vor allem ältere Menschen ins Visier nehmen und versuchen, an ihr Geld oder andere Wertsachen zu gelangen. Die Täter nutzen dabei unterschiedliche Geschichten: Sie geben beispielsweise vor, ein Kind der angerufenen Person befände sich in einer gesundheitlichen oder rechtlichen Notlage und benötige dringend Bargeld für eine Operation oder Kaution. Oftmals wird auch eine angebliche Verkehrsunfall-Situation oder ein vermeintlicher Einbruch in der Nähe des Wohnorts der potenziellen Opfer als Vorwand genutzt. In diese Gespräche werden dann fiktive Polizeibeamte oder Staatsanwälte eingebunden.

Bisher blieben die Versuche der Betrüger allerdings erfolglos. Die angerufenen Personen erkannten die Masche und erstatteten Anzeige bei der Polizeiinspektion Hachenburg.




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Die Polizei warnt jedoch weiterhin eindringlich vor diesen Schockanrufen: "Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf. Kontaktieren Sie unmittelbar die von den Tätern benannten Kinder oder Angehörigen. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. In Deutschland muss für lebensnotwendige medizinische Behandlungen oder zur Freilassung aus polizeilichem Gewahrsam niemals Geld vorgestreckt werden. Bei Zweifeln informieren Sie umgehend die Polizei. Wählen Sie selbst den Notruf und nutzen Sie keine Rückruffunktion Ihres Telefons."

Zudem rät die Polizei dazu, vor allem ältere Angehörige und Bekannte über diese Betrugsmasche aufzuklären. Weiterführende Informationen und Tipps zum Schutz vor solchen Betrugsmaschen finden Interessierte online auf der Webseite der Polizei-Beratung und des Weissen Rings. (PM)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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