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Pressemitteilung vom 06.11.2023    

Polizei Koblenz gibt exklusive Einblicke in Ermittlungsarbeit von Schockanrufen

"Ihre Tochter kommt in U-Haft, wenn Sie nicht 20.000 Euro Kaution zahlen!" Dieser Satz klingt zunächst nach einer Szene aus einem hollywoodreifen Krimi, ist aber tatsächlich ein Auszug aus einer in Deutschland weit verbreiteten Telefonbetrugsmasche. Um mögliche Opfer vor diesen Anrufen zu schützen, lädt die Polizei Koblenz zu einer Präventionsveranstaltung ein.

(Symbolbild: pixabay)

Koblenz. Immer wieder werden Menschen Opfer von perfiden Betrugsdelikten am Telefon. "Auch informierte Bürger können Opfer werden", weiß Kriminalhauptkommissarin Sandra Reuter, Leiterin des Kommissariats für Bandenkriminalität bei der Kriminaldirektion Koblenz. Denn: Die Täter gehen äußerst professionell und geschickt vor. "Die Geschädigten sind den perfide agierenden Tätern regelrecht ausgesetzt, wenn diese über Stunden Druck auf die Geschädigten ausüben. Letztlich nutzen die Täter skrupellos die menschlichen Emotionen und das Vertrauen einer jeden Person gezielt aus."

So bringen die Täter ihre Opfer dazu, erhebliche Geldbeträge oder andere hochwertige Gegenstände herauszugeben. Der sogenannte Modus Operandi - also die Art und Weise des Vorgehens - variiert dabei fast täglich und wird permanent um unterschiedliche Szenarien erweitert.

Um weiter über das Phänomen aufzuklären und Handlungssicherheit für den Ernstfall zu vermitteln, haben das Ordnungsamt der Stadt Koblenz und die Polizei Koblenz ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Dieses beinhaltet unter anderem Vorträge folgender Referenten: Kriminalhauptkommissarin Sandra Reuter (Kriminaldirektion Koblenz), Kriminaloberkommissarin und Kriminologin Carolin Blum (Zentrale Prävention, Polizeipräsidium Koblenz), persönlicher Erfahrungsbericht einer Geschädigten, Werner Blatt (Leiter der Außenstelle Weißer Ring Koblenz)




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Neben Informationen aus der polizeilichen Ermittlungsarbeit und persönlichen Erfahrungsberichten erfahren die Teilnehmer, wie die Täter vorgehen, was dazu führt, dass Menschen Opfer werden und wie sie sich mit einfachen Mitteln davor schützen können. Abschließend erhalten die Teilnehmer Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum polizeilichen Opferschutz und zur Opferhilfe.

Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, an der Präventionsveranstaltung teilzunehmen.

Wann? Mittwoch, 22. November, Beginn 16 Uhr
Wo? Rathausgebäude I, Saal 101 Willi-Hörter-Platz 1 56068 Koblenz
Wie? Anmeldungen zur Veranstaltung werden bis zum 15. November über kriminalpraevention@stadt.koblenz.de oder per Telefon: 0261-129-4760 entgegengenommen. (PM)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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