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Pressemitteilung vom 07.07.2023    

Mehr als eine Träne vergossen: Wäller Helfen Flüchtlingsbüro hat seine Pforten geschlossen

Vom 1. Januar bis zum 30. Juni hat der Verein Wäller Helfen e. V. in Hachenburg das Bürgerbüro für Flüchtlinge betrieben. Das Hauptziel war vor allem, nach Deutschland geflüchtete Personen zu unterstützen. Über den gesamten Zeitraum hat der Verein dabei die Stelle von Iryna Marmé finanziert.

Björn Flick mit Dolmetscherin und Mitarbeiterin Iryna Marmé. (Foto: privat)

Hachenburg. Es war bereits seit Längerem bekannt, dass das Flüchtlingsbüro wahrscheinlich schließen, da die Stelle seit Beginn an durch den Verein finanziert wurde und auf die sechs Monate befristet war. Dennoch hofften die Verantwortlichen weiterhin auf finanzielle Unterstützung des Landes. Wir berichteten hier.

Das Engagement und die vielen Appelle des Vereins haben jedoch keine Früchte getragen und so war am 30. Juni der letzte Tag, an dem das Büro geöffnet war. "Mehrere Hundert Menschen wurden hier bei ihren Problemen mit Anträgen, Jobcenter, Krankenkasse, Mietverträgen, Dolmetscher-Tätigkeiten, Arztbesuchen betreut", so der Vorsitzende des Vereins, Björn Flick.



Die letzte Kundin Valentina war sichtlich traurig. "Bei Problemen, wo ich sonst stundenlang übersetzte und nicht weiter kam, bekam ich hier oft in zehn Minuten eine Antwort und Hilfe. Wir sind alle traurig, dass wir nun keine richtige Anlaufstelle mehr haben, wo die Menschen auch unsere Sprache sprechen."

Der Verein bedankt sich recht herzlich bei der Stadt Hachenburg, dem Stadtbürgermeister Stefan Leukel und seinem Team für die tolle Unterstützung. Ab dem ersten Tag sie die Zusammenarbeit klasse gewesen. Die Stadt hat die Räumlichkeiten und die Büro Technische Infrastruktur kostenfrei zur Verfügung gestellt. (PM)


Lokales: Hachenburg & Umgebung
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