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Nachricht vom 20.06.2023    

Wirges unter Schock: Große Anteilnahme am Tod von Andreas Weidenfeller

Von Wolfgang Rabsch

Die Anteilnahme am frühen Tod von Andreas Weidenfeller, dem beliebten Stadtbürgermeister von Wirges, ist gewaltig. Mit seiner positiven, engagierten Art und seinem unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Stadt hat er unauslöschliche Spuren hinterlassen. An dieser Stelle drücken gleich ein Dutzend Menschen aus dem öffentlichen Leben ihre Anteilnahme aus.

Nachruf auf Andreas Weidenfeller (Foto: Wolfgang Rabsch)

Wirges. Der letztendlich doch plötzliche Tod von Andreas Weidenfeller, dem beliebten Stadtbürgermeister von Wirges, hat viele Menschen in Wirges tief berührt und auch geschockt. Viele möchten über den WW-Kurier ihre Anteilnahme bekunden.

Achim Schwickert, Landrat des Westerwald-Kreises:
"Andreas Weidenfeller war als Stadtbürgermeister von Wirges ein wertvoller Gesprächspartner zu kommunalpolitischen Entwicklungen, der mit gut durchdachten Lösungen und vor allem auch menschlich überzeugte. In seiner 39-jährigen Tätigkeit für die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises hat er wichtige Prozesse entscheidend mitgeprägt und war mit seinem unermüdlichen Engagement allseits sehr geschätzt. Wir sind tief bestürzt von seinem viel zu frühen Tod und unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen."

Sylvia Bijjou-Schwickert, Erste Beigeordnete der Stadt Wirges und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins:
"Am 15. Juni, unmittelbar am Ende der Bauausschusssitzung der Stadt, erreichte uns die Nachricht vom Ableben unseres Stadtbürgermeisters Andreas Weidenfeller. Ich war fassungslos und tief betroffen, hatte ich doch – trotz seiner Krankheit und nachdem ich am Dienstag noch ein Telefonat mit ihm führte – nicht mit einem solchen Verlauf gerechnet. Mit Andreas Weidenfeller verliert die Stadt Wirges einen engagierten Bürgermeister und wir alle einen geschätzten Kollegen und lieben Freund. Aus eigenem Erleben weiß ich, dass Andreas Weidenfeller das Wohl der Stadt immer am Herzen gelegen hat. In den letzten 4 Jahren habe ich ihn als stets verlässlichen und konstruktiven Partner schätzen gelernt, unsere Zusammenarbeit gestaltete sich weitgehend unkompliziert und konfliktfrei, wobei Andreas Weidenfeller auch stets zu Kompromissen bereit war. Meine tief empfundene Anteilnahme gilt seinen Lieben und allen, die ihm nahestanden".

Uwe Freihoff, Vorsitzender der Wirgeser Karnevalsgesellschaft:
"Wir haben Andreas in all den Jahren als stets gutgelaunten und verlässlichen Menschen kennen und als Freund schätzen gelernt. Speziell in seiner Funktion als Bürgermeister hat er stets unbürokratisch und mit kurzen und schnellen Entscheidungswegen im Sinne der Vereine gehandelt. Unsere Gedanken sind im Besonderen bei seiner Familie und seinem Freundeskreis."

Andrea Kirsch, Vorsitzende AWO-Ortsverein Wirges:
"Andreas Weidenfeller war ein positiver und immer gut gelaunter Mensch. Auf unseren Feiern hat er immer zu einer fröhlichen Stimmung beigetragen. Darüber hinaus war er dem AWO-Ortsverein Wirges gegenüber immer hilfsbereit und hat uns stets bei Problemen oder anderen Belangen unterstützt. Er hatte jederzeit ein offenes Ohr, egal ob Einzelpersonen oder Vereine an ihn herangetreten sind. Sein Tod ist ein Verlust für uns, wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie, Lebensgefährtin und Angehörigen."

Sandra Henel, Geschäftsführerin vom Spielmannszug "Frei-Weg" Wirges e.V.:
"Wir waren geschockt, als wir die traurige Nachricht erhalten haben, dass unser Bürgermeister, Vereinsmitglied, aber vor allem guter Freund Andy Weidenfeller von uns gegangen ist und wollten es erst nicht glauben. Er war stets für uns da, hatte immer ein offenes Ohr für uns, war unser Ansprechpartner für alles bei der Stadt, war stets darauf bedacht, dass die Vereine in Wirges weiterleben und hat geholfen, wo es ging. Mit Andy haben wir so manche schöne Stunde verbracht, sei es bei offiziellen Veranstaltungen, bei der Fahrt nach Montchanin, bei unserem Currywurstfest oder auch am 1. Mai nach unserem Weckruf, der in den letzten Jahren immer bei ihm seinen Ausklang mit dem Lied "Glück auf" gefunden hat. Andy zu Ehren haben wir gestern in unserer Probe eine Schweigeminute gehalten und das Lied "Glück auf" gespielt. Wir werden Andy schmerzlich vermissen und immer in guter Erinnerung halten und verabschieden uns von ihm mit einem dreifachen "Frei-Weg", "Frei-Weg", "Frei-Weg"."

Bernd Steinebach, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat von Wirges:
"Wir verlieren in Andreas Weidenfeller nicht nur den Stadtbürgermeister, sondern auch einen persönlichen Freund. Und zwar nicht nur für uns, sondern für alle Wirgeserinnen und Wirgeser. Seine große Empathie wird uns immer in Erinnerung bleiben. Es ist zu hoffen, dass wir das, was uns Andreas vorgelebt hat, auch in Zukunft mitnehmen. Wir danken Andreas für alles, jedes Gespräch und jedes Zuhören, für jedes Lachen, Augenzwinkern und Mut machen."



Markus Schlotter, Vorsitzender CDU-Ortsverband & Beigeordneter der Stadt Wirges:
"Ehrenamt und Politik mit Leichtigkeit, eine ganz besondere Art im Umgang mit den Mitmenschen, ein Vorbild und Mentor durch und durch. Diese sind nur ein Bruchteil an Eigenschaften, an die ich bei Andi denke. Er hat mich damals für die Politik begeistert und stand mir jederzeit zur Seite. Er hat meinen persönlichen Werdegang als auch den des Ortsverbands und der Stadt maßgeblich positiv geprägt. Ein selbstloser Held des Alltags, der eine große Lücke hinterlässt. Wir, Wirges und ich persönlich sind Andi sehr dankbar und werden ihn stets in Erinnerung behalten."

Alexandra Marzi, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Wirges:
"Wir alle sind sehr traurig. Für mich war und ist Andi ein Wirgeser Original. Er hat es immer allen leicht gemacht, hat unterstützt, geholfen und für sein Wirges gekämpft. Er war ein engagierter Wirgeser und überzeugter Westerwälder, kaum jemand lebte das so beeindruckend wie er. Sein Andenken werden wir bewahren. Wir verlieren einen kompetenten Kollegen und lieben Freund. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Lieben."

Michael Merz, Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Ransbach – Baumbach:
"Andreas Weidenfeller war ein Verwaltungsfachmann, der seine Heimatstadt geliebt hat. Engagiert in vielen Bereichen ehrenamtlich. Unter den Kollegen Bürgermeister sehr beliebt und geschätzt. Ein Zusammenarbeiten mit ihm als Nachbarstadt war stets optimal. Wir verlieren mit ihm einen engagierten, geschätzten Fachmann und Stadtbürgermeister. Andreas, ruhe in Frieden. Seinen Angehörigen mein aufrichtiges Beileid."

Thorsten Koch, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat Wirges:
"Auch in schwierigen Zeiten, in denen Meinungsverschiedenheiten und Konflikte aufgetreten sind, haben wir den Respekt und die Wertschätzung füreinander bewahrt. Stets haben wir uns daran erinnert, dass wir alle Teil derselben Gemeinschaft sind und dass wir durch Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft am besten vorankommen, indem wir uns respektvoll ausgetauscht haben, aufeinander zugegangen sind und gemeinsam nach Lösungen gesucht haben, konnten wir Unterschiede überwinden und zu einem Konsens kommen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen."

Gabi Weber, Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat von Wirges:
"Wir sind tief bestürzt über den doch plötzlichen Tod von unserem Bürgermeister Andreas Weidenfeller. Andreas war ein offener, optimistischer und sympathischer Mensch. Als Politiker war er durchaus streitbar in der Sache, aber immer freundlich und verbindlich im Ton. Vor allem war er immer bestrebt, einen Kompromiss zu finden. Das gelang auch meistens. Es war schön, nach durchaus anstrengenden Sitzungen mit ihm noch ein Bier zu trinken und auch neue Pläne zu schmieden über Parteigrenzen hinweg. Das ist jetzt leider nicht mehr möglich. Er wird uns als Mensch, Freund und Bürgermeister und Kommunalpolitiker fehlen. Wir trauern mit seiner Lebensgefährtin und seiner Familie um einen wunderbaren Menschen."

Zum Schluss ein persönliches Wort von Wolfgang Rabsch, Redakteur beim WW-Kurier:
"Als ich für den WW-Kurier zu schreiben begann, kannte ich Wirges praktisch nur vom Durchfahren. In der Folge bekam ich viele Aufträge, aus Wirges und der Verbandsgemeinde zu berichten. Andreas Weidenfeller begegnete mir von Anfang an immer auf Augenhöhe, er öffnete mir Türen und half mir sehr dabei, in Wirges Fuß zu fassen. Es gibt nur wenige Menschen, denen man so bedingungslos vertrauen konnte, die auch ihr Wort hielten, dabei immer offen und ehrlich und von großer Menschenfreundlichkeit sind. Mein tief empfundenes Mitgefühl gehört seiner Lebensgefährtin Heike und seiner Familie."

Der Termin zur Bestattung von Andreas Weidenfeller steht noch nicht fest.
(Wolfgang Rabsch)


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