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Pressemitteilung vom 05.06.2023    

"Aufholen nach Corona" - Förderungen für Kinder und Jugendliche rege genutzt

Die Coronapandemie hat aufgrund der erforderlichen Schutzmaßnahmen zu vielfältigen Einschränkungen geführt, die insbesondere Kinder und Jugendliche getroffen haben. Schulen mussten schließen oder den Unterricht online durchführen, zusätzliche Angebote und Aktivitäten wurden abgesagt oder mussten über einen langen Zeitraum pausieren.

Mithilfe von neuem Mobiliar kann an der BBS in Westerburg auch zukünftig außerhalb des Unterrichts ein gemütliches Beisammensein stattfinden. (Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung/Lena Schardt)

Westerwaldkreis. Um Kinder und Jugendliche in diesen Zeiten besonders zu unterstützen, hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" initiiert. Im Rahmen des Aktionsprogramms konnte die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises mehr als 600.000 Euro Fördergelder für den Bereich der Jugendhilfe beim Land Rheinland-Pfalz beantragen.

Mit dem Anspruch, alle für die Stärkung und Unterstützung junger Menschen relevanten Akteure im Land einzubinden und die vielfältigen vor Ort vorhandenen Strukturen zu nutzen, haben das Ministerium für Bildung, der Landkreistag und der Städtetag umfassende Unterstützungsmaßnahmen im Verantwortungsbereich der Jugendhilfe ermöglicht. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, junge Menschen in ihrer kognitiven und sozialen Kompetenzentwicklung zu stärken und zu fördern. Dies soll mithilfe von "sozialpädagogischen Angeboten", "außerschulischer Lernförderung" und "Ferienbetreuung" erreicht werden. Beantragt werden konnten die Fördermittel für die verschiedenen Maßnahmen von allen Schulträgern im Kreis.




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Das Angebot wurde von allen Verbandsgemeinden im Kreis sowie fast allen freien Schulträgern in Anspruch genommen, sodass im Jahr 2022 rund 350.000 Euro für unterschiedliche Maßnahmen verausgabt wurden. Dazu zählen beispielsweise erlebnispädagogische Ausflüge (Kletterpark, Zoo ...), Sozialkompetenztrainings, Anti-Gewalt-Trainings, zusätzliche Schulsozialarbeit und Lernunterstützung in Form von Hausaufgabenhilfen.

Die restlichen Mittel konnten noch bis zum 31. Mai genutzt werden. Von dieser Möglichkeit wurde rege Gebrauch gemacht, wie die Berufsbildende Schule in Westerburg zeigt. Die Schüler der Bildungsgänge BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) und BF1 (Berufsfachschule) regten an, die Lernatmosphäre angenehmer zu gestalten. Das klassenübergreifende Projekt stärkte nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl, sondern förderte auch die Teamfähigkeit der Schülerschaft. (PM)


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