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Pressemitteilung vom 19.05.2023    

"Ich. Krieg. Frieden": Kunstausstellung in Höhr-Grenzhausen beleuchtet den Frieden

"Ich. Krieg. Frieden": So lautet der Titel einer Kunstausstellung, die ab Freitag, 2. Juni, in der Galerie H1 in Höhr-Grenzhausen zu sehen ist. Eröffnet am Vorabend des Europäischen Keramikmarktes zeigt hier der Deutsch-Spanier Andreu Ginestet Fotografien und Plastiken aus seinem der Liebe und dem Frieden gewidmeten Gesamtwerk.

Andreu Ginestet mit einer seiner Fotografien in Cannes 2009. (Foto: Veranstalter)

Höhr-Grenzhausen. "Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts", sinnierte einst Bundeskanzler Willy Brandt. Und sein Amtsnachfolger Helmut Schmidt ergänzte: "Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln als eine Minute schießen." Damals, in den 1980ern, machte sich auch die Kunstszene für den Frieden stark. Daran will die Ausstellung "Ich. Krieg. Frieden." anknüpfen. "Meine Kunst dient der Begegnung", erklärt der Bildhauer und Fotograf Andreu Ginestet, der über Jahre hinweg aktiv als Friedenstifter wirkte und internationale Konflikte schlichten half. In der Ausstellung zeigt er neben kleineren Skulpturen seine faszinierende Fotokunst, die das Herz berührt, den Betrachter an einigen Stellen aber auch provozieren mag.

Die Kontroverse in der Kunst sei notwendig, so der Künstler, denn sie erschaffe einen sichtbaren, ja nötigen Begegnungsraum zwischen Menschen und Ideen. Dadurch erst ermögliche sie eine Debatte darüber, wie wir miteinander umgehen und in Zukunft auf diesem Planeten leben wollen.

Begleitende Ausstellung
Begleitend ausgestellt werden Zeichnungen des Illustrators Björn Gschwendtner, der zahlreiche Persönlichkeiten porträtierte, die sich für den Frieden bemühen und der so den Beinamen "Friedenszeichner" erhielt. Abgerundet wird die Ausstellung durch Gemälde von Alexandra Gras, die ihre Arbeiten selbst als Protestkunst bezeichnet. In der Ästhetik ihrer Bilder bringt sie auch zum Ausdruck, welche heilsamen Transformationskräfte bildender Kunst innewohnen können.



Die Vernissage zur Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 2. Juni, um 18.30 Uhr statt. Die Laudatio hält Daniela Narjes, Kunsthistorikerin aus Bonn. Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juni, hat die Galerie H1 im Rahmen des "Europäischen Keramikmarkts" die Türen von 10 bis 18 Uhr ebenfalls geöffnet.

Liedermacher Guy Dawson
Für den musikalischen Rahmen sorgt der Singer/Songwriter Guy Dawson aus Liverpool. Im Anschluss an die Vernissage gegen 19 Uhr gibt er ein Repertoire aus eigenen Stücken und bekannten Klassikern, etwa des Irish Folk, zum Besten. Auch der Sänger und Gitarrist setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Frieden und eine lebenswerte Zukunft ein, was in seinen Songtexten zum Ausdruck kommt. Eintritt frei. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungen heute im Westerwald  
Lokales: Höhr-Grenzhausen & Umgebung
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