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Pressemitteilung vom 06.05.2023    

Umweltgespräch in der Verbandsgemeinde Rennerod

Helmut Scherer, Umweltbeauftragter der Verbandsgemeinde Rennerod, lud auch in diesem Jahr wieder Vertreter der Bauern, Landwirte, Jäger, Forst, Nabu, Tourismus und Westerwald-Verein zum jährlichen Austausch über Umwelt und Naturschutz ein.

Invasiver Arten, allen voran die Herkulesstaude und das Jakobskreuzkraut, werden mechanisch bekämpft. (Foto: Pixabay)

Rennerod. Bürgermeister Gerrit Müller dankte ausdrücklich allen Haupt- und Ehrenamtlichen der vorgenannten Gruppierungen für ihr vielfältiges Engagement sowie für die gute Zusammenarbeit im Bereich der Verbandsgemeinde Rennerod. Zunächst führte Helmut Scherer die im Jahr 2022 durchgeführten Projekte und Maßnahmen auf: Die Bekämpfung invasiver Arten, allen voran die Herkulesstaude und das Jakobskreuzkraut (ausschließlich mechanisch), Finanzierung von Bänken, Wanderung zum Thema Biodiversität, finanzielle Unterstützung bei der Instandhaltung von Naturlehrpfaden, Förderung von Streuobstwiesen und die Veranstaltung "Obstpressen“, bei der auch der Trester nicht entsorgt, sondern als Schaffutter an einen Schäfer weitergegeben wurde.

Weitere Themen waren unter anderem der Hinweis auf Trockenschäden im Randbereich des Naturschutzgebietes Wacholderheide in Westernohe und die nach wie vor umfangreichen Aufforstungsmaßnahmen. Eine besondere Herausforderung sei die Vernetzung der notwendigen Bedarfe und Maßnahmen, zu der das Umweltgespräch einen großen Beitrag leistet.

Im Sommer werden weitere Veranstaltungen angeboten, wie eine Wanderung auf dem Naturlehrpfad "Rund um Mabühl“ in Oberrod mit einem Abstecher zur Quelle des Lasterbachs und eine Veranstaltung zur Problematik und der Bekämpfung des Jakobskreuzkrauts. Besprochen wurde außerdem die weitere Förderung von Blühstreifen, vor allem in Gewässernähe, und der Anstoß zum Rückbau von "Stein- beziehungsweise Schottergärten“. Hierzu verwies Bürgermeister Gerrit Müller auch auf das Förderprogramm der Verbandsgemeinde Rennerod hinsichtlich von Maßnahmen für den Klimaschutz und die Klimafolgeanpassung. "Neben dem Rückbau von versiegelten Flächen beziehungsweise Schottergärten erstreckt sich unser Förderprogramm auch auf die Anlage von Dachbegrünungen und Regenwasserversickerungsanlagen sowie die Verlegung von versickerungsfähigen Oberflächenbefestigungen (Ökopflaster). Seit diesem Jahr wird zudem die Anschaffung von Balkonkraftwerken für Privathaushalte von der Verbandsgemeinde bezuschusst, um die nachhaltige, direkte Nutzung von Sonnenenergie voranzutreiben“, erklärte Bürgermeister Gerrit Müller.




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In der anschließenden Diskussion fand ein reger Austausch unter anderem über die Themen Aufforstung und natürliche Waldverjüngung, den Bau von Freiflächen-Fotovoltaik und Steuerung von Flächennutzung statt. (PM)


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