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Pressemitteilung vom 20.04.2023    

Energietipp der Verbraucherzentrale: Darf die Anlage aufs Asbestdach?

Wer über die Installation einer Photovoltaik- oder Solaranlage nachdenkt, sollte sich zunächst vergewissern, ob der Dachstuhl baulich geeignet ist. Denn die Anlage soll während der nächsten 30 Jahre möglichst auf dem Dach montiert bleiben.

(Symbolbild: pixabay)

Westerwaldkreis. Neben einem grundsätzlich guten Zustand von Statik und Bedachung ist bei Altbauten das Dachmaterial entscheidend: Die Montage von PV- und Solaranlagen auf Asbestzementdächern ist grundsätzlich verboten, da diese weder begangen noch bearbeitet werden dürfen, um keine Asbestfasern frei zu setzen. Ob eine Bedachung Asbestzement enthält, kann anhand des Baujahres, einer Anfrage beim Hersteller oder mittels Materialprobe geklärt werden. Nach 1991 eingedeckte Dächer sollten kein Asbest mehr enthalten. Da teilweise aber bereits seit 1984 asbestfreie Faserzemente eingesetzt wurden, bringt bei älteren Dächern nur eine Anfrage bei der Herstellerfirma oder eine Materialprobe Klarheit.

Asbesthaltige Eindeckungen müssen durch ein Fachunternehmen entfernt werden, bevor Module montiert werden dürfen. Wird das Dach saniert, sollte vorab geprüft werden, ob eine Dachdämmung erforderlich ist. Wenn die Dämmung über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht, können dafür Fördermittel beantragt werden. Bei der Förderung der Dachdämmung können die zusätzlichen Kosten für die Abbrucharbeiten und Asbestentsorgung berücksichtigt werden.




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Bei weiteren Fragen rund um Solaranlagen und Altbausanierung steht der Energieberater der Verbraucherzentrale zur Verfügung. Die Beratung ist persönlich und findet nach Terminvereinbarung in den Beratungsstützpunkten der Verbraucherzentrale statt.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:
In Montabaur (telefonisch oder per Video) am Donnerstag, 25. Mai, von 15 bis 18.45 Uhr. Anmeldung unter (02602) 126 199
In Hachenburg am Donnerstag, 13. Juli, von 12 bis 16.30 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung. Anmeldung unter (02662) 801 104
In Rennerod am Donnerstag, 6. Juli, von 16.15 bis 19.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung. Anmeldung unter 02664/506 744
In Westerburg am Donnerstag, 13. Juli, von 14.30 bis 17.30 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung. Anmeldung unter 02663/2910
In Bad Marienberg am Dienstag, 9. Mai, von 15.45 bis 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung. Anmeldung unter 02661 / 6268 303
In Wallmerod am Mittwoch, 28. Juni, von 13.30 bis 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung. Anmeldung unter (06435) 508 336. (PM)


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