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Wirtschaft | Wirges | Anzeige


Nachricht vom 06.04.2023    

Startschuss gefallen: Glasfaserausbau in der Verbandsgemeinde Wirges geht los

ANZEIGE | Das Warten auf schnelles Internet sowohl für Unternehmen als auch für Bürger in der Verbandsgemeinde Wirges hat ein Ende. Am Mittwoch (5. April) erfolgte der Spatenstich zum Beginn des Glasfaserausbaus in der VG Wirges. Zu diesem symbolischen Akt hinter dem Bürgerhaus am Skaterplatz hatte VG-Bürgermeisterin Alexandra Marzi viele Akteure der kommunalen Familie eingeladen.

Symbolischer Spatenstich mit viel Lokalprominenz. (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Wirges. Mit dabei waren die Vertreter der beteiligten Firmen sowie sämtliche Ortsbürgermeister, Beigeordnete, Stadt- und Gemeinderäte und natürlich auch interessierte Bürger. Von Vodafone Deutschland war Rolf Peter Scharfe, der Leiter der Glasfaser-Kooperationen, erschienen, von der ausführenden Firma Miridiam-Glasfaser deren Geschäftsführer Oliver Prostak. Knapp 9.500 Haushalte und Unternehmen erhalten in den kommenden 18 Monaten Gigabit-schnelle-Internet-Anschlüsse. Meridiam baut und Vodafone betreibt das Netz, stellt Dienste wie Internet, Telefonie und TV zur Verfügung und vermarktet die Anschlüsse.

Die Vermarktung beginnt am 11. April. Dann können interessierte Anwohner spezielle Angebote mit kostenlosem Hausanschluss und Installationspaket für Hardware und Inhaus-Verbindung buchen. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, wird das Projekt bereits bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

Bestandteil der Daseinsvorsorge
VG-Bürgermeisterin Alexandra Marzi zeigte sich sehr zufrieden und meinte: "Der Glasfaserausbau ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Ich bin überzeugt, dass das Projekt von der Bevölkerung als Chance gesehen wird und sich möglichst viele Haushalte und Unternehmen für den zukunftssicheren Glasfaseranschluss entscheiden werden."

Oliver Prostak war natürlich auch erfreut und meinte: "Wir freuen uns sehr, die Digitalisierung in der VG Wirges durch den Ausbau von Glasfaser unterstützen zu können. Das hochmoderne Netzwerk wird die Lebensqualität der Anwohner und den Wert der Immobilien deutlich steigern. Mit unserem Vorhaben stellen wir die Weichen für die neuen Technologien von morgen."

Rolf Peter Schafe lobte das Engagement der VG Wirges: "Wir sind stolz, mit dieser ambitionierten Infrastruktur-Maßnahme für rund 9.500 Haushalte und Unternehmen ein zukunftsfähiges Gigabit-Internet liefern zu können. So wird die VG Wirges zu einer der modernsten Gigabit-Regionen Deutschlands".

9.000 Anschlüsse geplant
Die über 9.000 geplanten Glasfaser-Anschlüsse in den elf Ortsgemeinden und der Stadt Wirges werden in den kommenden 18 Monaten errichtet. Auf einer Trassenlänge von über 180 Kilometern werden die Glasfaserleitungen verlegt. Die Erdarbeiten beginnen in Wirges, danach folgen die Ortsgemeinden. Es ist damit zu rechnen, dass die ersten Kunden bereits im zweiten Quartal 2024 über das schnelle Internet verfügen können.



Die Vermarktung der Glasfaser-Anschlüsse beginnt am 11. April und endet am 15. Juli 2023. Anwohner, die sich in diesem Zeitraum für einen Glasfaser-Anschluss mit Vodafone- Vertrag entscheiden, profitieren von speziellen Sonderkonditionen. Innerhalb dieses Zeitraums sind die Hausanschlusskosten und das Installationspaket für die Hardware und die Inhaus-Verkabelung im Gegenwert von bis zu 1.399 Euro kostenlos. Der Ausbau erfolgt unabhängig von einer Vermarktungsquote, im Klartext heißt das, jeder Kunde, der einen Vertrag unterzeichnet hat, wird auch angeschlossen.

Dabei ist es unerheblich, ob der Eigentümer der Immobilie bereits einen DSL- oder Kabelversorgungsvertrag bei Vodafone oder einem anderen Anbieter abgeschlossen hat. Vodafone stellt sicher, dass auch diese Kunden vom Vermarktungsangebot profitieren und mit dem Wechselservice erfolgt der Umstieg auf Glasfaser ganz automatisch, ohne Ausfälle und ohne Doppelbelastungen, da Vodafone die Kündigung beim bisherigen Versorger übernimmt.

"Fiber to the home"
Beim Glasfaser-Ausbau setzen Meridiam und Vodafone auf das sogenannte "Fiber to the home" (FTTH). Dabei wird jedes Haus mit einer eigenen Glasfaserleitung an die Verteilerstationen angeschlossen. Das hat den Vorteil, dass die Bandbreite nicht mit anderen Haushalten geteilt werden muss, sodass immer die volle Leistung zur Verfügung steht.

Abschließend betonte Alexandra Marzi: "Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, mit dem Angebot von Meridiam und Vodafone privatwirtschaftliche Anbieter zu finden, die für einen flächendeckenden Ausbau nahezu aller Adresspunkte innerhalb unserer Verbandsgemeinde sorgen werden. Nach sorgfältiger Prüfung der Angebote von zunächst drei Anbietern haben wir uns entschieden, den Weg für das Angebot von Meridiam und Vodafone freizumachen. Hierbei spielte primär die Zusage eine wichtige Rolle, dass der Netzausbau bedingungsfrei für die rund 9.500 Adresspunkte der Verbandsgemeinde erfolgen wird." (Wolfgang Rabsch)


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