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Nachricht vom 04.04.2023    

Wohnpsychologie: Glücklicher wohnen

Die Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung ist wichtig. Genau aus diesem Grund sollte das Ziel einer jeden Einrichtung sein, die Wohnatmosphäre mit den persönlichen Bedürfnissen zu verbinden. Denselben Gedanken verfolgt die Wohnpsychologie: Neu zu bauender oder bestehender Wohnraum sollte so gestaltet werden, dass er die Bewohner unterstützt und stärkt.

Foto Quelle: pixabay.com / skitterphoto

Die Wichtigkeit der Wohnpsychologie
Die wohnlichen Räume sollten in der Lage sein, ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit auszustrahlen. Eine gute Wohnatmosphäre kann, neben einer guten Wohnlage im Westerwaldkreis, für diese Grundbedürfnisse sorgen. Für das Schaffen einer idealen Atmosphäre sorgt dabei die Wohnpsychologie. Diese erforscht grundsätzlich die Gefühle zwischen Wohnräumen und ihren Bewohnern:

Räume sind dazu in der Lage, das Verhalten und Befinden ihrer Bewohner zu bestimmen. Je nachdem, wie wohl sich eine Person in einem Raum fühlt, verändert sich ihre Leistungs- und Erholungsfähigkeit. Durch verschiedene Konzepte der Wohnpsychologie kann deshalb ein Büro auf die Leistungsfähigkeit der Personen angepasst werden. Die Erholungsfähigkeit kann ebenso mit anderen Einrichtungsakzenten in einem Raum oder einem Raumteil optimiert werden.
Zu den Einrichtungsakzenten gehören in der Wohnpsychologie alle Aspekte, welche den Wohnraum betreffen. Dazu gehören Innenausbauelemente wie Türen, Fenster, Wände und Böden sowie Einrichtungselemente wie Möbel, Lampen, Leuchtmittel und Dekorationsartikel. Neben den offensichtlichen Akzenten gibt es jedoch noch weitere, welche die Raumatmosphäre beeinflussen können. So spielt unter anderem auch die Struktur der Einrichtungsakzente eine wichtige Rolle. Wenn ein ideal eingerichteter Raum chaotisch, unstrukturiert, unaufgeräumt, vollgestellt oder konzeptlos ist, kann seine Atmosphäre ebenso untergehen.

Tipp:
Die Wohnpsychologie kann besonders bei dem Auszug aus dem Elternhaus wichtig sein. Jugendliche und junge Erwachsene müssen sich als erst an die neuen Lebensumstände gewöhnen. Selbstverständlichkeiten wie ein voller Kühlschrank, frische Wäsche und ein funktionsfähiger Internetanschluss sind bei einem Auszug nicht mehr gegeben. Durch die Veränderung der Lebensumstände ist das Wohlfühlgefühl gefragter denn je.

Das Schlafzimmer als wichtigster Raum zum Erholen
Ein besonders wertvoller Raum ist das Schlafzimmer: Das Schlafzimmer ist der Ort, an dem wir ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen. In ihm verarbeiten wir unseren Alltag. Wie wir uns in dem Raum fühlen, kann dabei unsere Laune am nächsten Tag beeinflussen. Denn im Schlaf laden wir unseren Körper auf und bereiten ihn auf den nächsten Tag vor. Wird der Schlaf durch negative Einflüsse wie eine schlechte Wohnatmosphäre gestört, so kann dies negative Auswirkungen auf unsere Laune und Gesundheit haben:

Folgen einer schlechten Atmosphäre im Schlafzimmer können Schlafprobleme sein. Diese wiederum wirken sich ab einem gewissen Zeitpunkt auf die körperliche und psychische Gesundheit aus. Häufige Folgen von Schlafproblemen sind unter anderem Kreislaufprobleme, Depressionen, Rückenprobleme, Nackenschmerzen, Aggressivität, Konzentrationsschwächen und Müdigkeit.

Um derartige Folgen zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen besonderen Wert auf die Einrichtungsakzente im Schlafzimmer zu legen. Das Herzstück des Zimmers sollte dabei das Bett sein. Mit diesem sind wir jeden Tag eng im Kontakt. Aus diesem Grund sollte man bei dem Kauf eines Bettes nicht auf den Preis, sondern auf die Bequemlichkeit achten. Das Bett sollte dabei so schlafergonomisch wie möglich sein. Neben einer guten Matratze und guten Kissen und Decken sollte das Bett auch auf den eigenen Geschmack abgestimmt sein. Betten wie Polsterbetten von Stilbetten.de kombinieren diese beiden Anforderungen.

Tipp:
Für Personen, denen es schwerfällt, Ordnung zu halten, empfehlen sich ausreichende Stauräume im Schlafzimmer. Anstatt einer Kleiderstange und eines offenen Schranks sorgen Kleiderboxen und Schränke mit Türen für Ordnung. Durch diese zumindest äußerliche Ordnung wirkt der Raum wohnlich, auch wenn der Schrank von innen chaotisch aussieht.

Wichtige Faktoren bei der Zimmergestaltung
Neben einem guten und bequemen Bett gibt es weitere wichtige Einrichtungsakzente, welche bei der Zimmergestaltung berücksichtigt werden sollten. Auch bei der Umgestaltung eines Zimmers können die folgenden Wohnelemente für eine bessere Wohnatmosphäre sorgen:

Bewegungsfreiheit

Bewegungsfreiheit in den Wohnräumen ist wichtig. – Egal, ob es sich um eine 1-Raum-Wohnung oder ein ganzes Haus handelt. Für das Wohlbefinden kann es sich gut anfühlen, wenn man ohne Hindernisse durch die ganze Wohnung laufen kann. Bewegt man sich beispielsweise durch ein Wohnzimmer, so sollte die Couch nicht unbedingt den Zugang in das Zimmer beeinträchtigen. Ein weiteres Beispiel zur Bewegungsfreiheit wären falsch platzierte Schränke. Besonders große Einrichtungselemente dominieren schnell die Wohnatmosphäre. Aus diesem Grund sollten hohe und breite Schränke so platziert werden, dass sie keinen Fenstern, Türen sowie der Bewegungsfreiheit im Wege sind.

Möbel:

Wie bereits erwähnt ist es bei Möbelstücken wichtig, einen guten Platz für sie zu finden. Des Weiteren kann es bei ihnen von Vorteil sein, sie nach dem eigenen Geschmack zu wählen. Hierbei gibt es zu beachten, dass alle Möbelstücke eine klare Designlinie verfolgen. Treffen zu viele Stilrichtungen und Farben in einem Zimmer aufeinander, so kann das Wohlfühlgefühl geschwächt werden. Die Möbelstücke sollten den Bewohnern gefallen und auf ihre Bedürfnisse (Ordnungsfähigkeit, Bequemlichkeit, Höhe) angepasst sein. Die Materialien der Elemente können ebenso für mehr Gemütlichkeit sorgen. Warme Materialien wie Holz wirken etwa gemütlicher als Naturstein und Metall. Entscheidet man sich für kältere Elemente, so können diese mithilfe wärmeren Akzenten wie Teppichen, Kissen und Co. wohnlicher gestaltet werden.

Die richtigen Accessoires:

Genauso wie Materialien die Gemütlichkeit beeinflussen, können es die richtigen Accessoires. Vor allem persönliche Dekorationselemente wie Fotos und Bilder können das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden stärken. Neben Fotoartikeln eignen sich auch Pflanzen und saisonale Accessoires wie Frühlings- und Weihnachtsdekorationen für die Zimmergestaltung. Bei der Wahl geeigneter Dekoartikel empfiehlt es sich, die Regel „weniger ist mehr“ zu befolgen. Zu viel kann einen Raum schnell unruhig wirken lassen.

Von Ballast trennen: Möbel und Co. aussortieren
Im Laufe eines Lebens sammeln sich viele Möbel, Wohnaccessoires und weitere Gegenstände an. Darunter auch unbrauchbar gewordene Gegenstände wie Erinnerungsstücke, Souvenirs aus Urlauben und Fehlkäufe. Um ein angenehmes Wohnklima gewährleisten zu können, müssen diese Gegenstände aussortiert werden. Ziel des Ausmistens ist es dabei, den Geist zu befreien. Durch dies stärken wir unser Wohlfühlgefühl. Gegenstände, welche nicht mehr im Gebrauch sind, sollten in bestimmten Abständen aussortiert werden. Obwohl die Trennung schwerfällt, sorgt sie letztlich für eine schönere Atmosphäre und einen freieren Kopf. Durch ihr Aussortieren fällt dabei weniger Unordnung an, da sie nicht mehr im Weg stehen. (prm)



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