Werbung

Pressemitteilung vom 20.03.2023    

Dr. Tanja Machalet begrüßt die Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestages

Zur Reform des Wahlrechts durch die Ampelkoalition stellt die Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet fest: "In den vergangenen 20 Jahren ist der Bundestag immer größer geworden. Das lag vor allem an den sogenannten Überhang- und Ausgleichsmandaten. Deshalb schaffen wir die jetzt ab!"

(Foto: Wahlkreisbüro Dr. Tanja Machalet)

Region. Letztlich sei es zwischen allen Parteien im Deutschen Bundestag unstrittig, dass das Parlament zu groß ist, wie Tanja Machalet unterstreicht: "Durch die Regelungen für Überhang- und Ausgleichsmandate hat der Bundestag derzeit 138 Abgeordnete mehr als vom Gesetz her eigentlich vorgesehen." Das wirkt sich nicht immer positiv auf die Arbeitsfähigkeit des Parlaments aus und wird daher von den Bürgerinnen und Bürgern auch zu Recht kritisiert.

Die entscheidende Stimme für die Zusammensetzung des Bundestages ist nach dem Wahlrecht die Zweitstimme. Sie legt die Größen- und Mehrheitsverhältnisse im Parlament fest. Das entsprechende Wahlergebnis konnte aber bisher nur korrekt abgebildet werden, wenn entstandene Überhangmandate bei einzelnen Parteien durch entsprechende Ausgleichsmandate für die übrigen Parteien ausgeglichen wurden, um Verzerrungen des Wählerwillens zu vermeiden. Zudem gibt es bisher die sogenannte Grundmandatsklausel, die zu weiteren Stimmwertungleichheiten führt. Sie erlaubt es Parteien in Fraktionsstärke in den Bundestag einzuziehen, auch wenn sie die Fünf-Prozent-Hürde nicht überspringen, aber dennoch bundesweit mindestens drei Direktmandate erringen konnten.



Die Abgeordnete Tanja Machalet betont daher: "Diese Klausel schaffen wir neben den Überhangmandaten ebenfalls ab. Daher werden im zukünftigen Bundestag nur noch die Parteien vertreten sein, die von den Wählern mit mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen gewählt worden sind."

Gleichzeitig bleibt die Zahl der 299 Direktwahlkreise erhalten. Durch die Festsetzung einer festen Anzahl von 630 Sitzen werden so auch in Zukunft alle Wahlkreise im Deutschen Bundestag durch mindestens einen Abgeordneten vertreten sein. Die gleichmäßige regionale Verteilung der Abgeordneten über das gesamte Land wird damit sichergestellt, unterstreicht Machalet.

"Eine Verringerung der Wahlkreisanzahl und damit eine flächenmäßige Vergrößerung der Wahlkreise hätte dagegen zur Folge, dass die Distanz zwischen Wählenden und Abgeordneten vergrößert würde", ist Tanja Machalet überzeugt. "Die Stimme des ländlichen Raumes im Deutschen Bundestag wird deshalb durch die Wahlrechtsreform gestärkt." (PM)


Lokales: Wirges & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Neue Regierung in Rheinland-Pfalz: Der lange Weg zum politischen Neustart

Nach einer langen Phase des Stillstands nimmt die politische Arbeit in Rheinland-Pfalz wieder Fahrt auf. ...

DGB fordert von neuer Landesregierung Taten statt Worte

Die Zahl der Beschäftigten mit Tarifvertrag in Rheinland-Pfalz nimmt ab. Der Deutsche Gewerkschaftsbund ...

Alexander Schweitzer übernimmt kommissarisch die Führung der SPD Rheinland-Pfalz

Nach der verlorenen Landtagswahl steht die rheinland-pfälzische SPD vor einem Umbruch. Alexander Schweitzer, ...

Ministerpräsident Schnieder verspricht Unterstützung für das Ahrtal

Der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, hat das Ahrtal besucht, um sich ein ...

Ein Jahrzehnt für Demokratie und Westerwald: SPD dankt Hendrik Hering für zehn Jahre an der Spitze des Landtags

Nach zehn Jahren an der Spitze des rheinland-pfälzischen Landtags endet die Amtszeit von Hendrik Hering. ...

Neuer Landrat gesucht: Schwickerts Aufstieg zum Innenminister löst Neuwahlen im Westerwaldkreis aus

Sowohl Landrat als auch Innenminister? Das funktioniert nicht. Nach der Ernennung von Achim Schwickert ...

Weitere Artikel


AKTUALISIERT: Gefunden! Zehnjähriger Baddal Y. aus Linz/Rhein ist wieder da!

Glücklicher Ausgang! Der seit Montagmorgen (20. März) vermisste zehnjährige Baddal Y. aus Linz/Rhein ...

Am Nordhofener Außenaltar blüht es bald für die Artenvielfalt

Die Evangelische Kirchengemeinde Nordhofen bereitet den Boden für mehr Artenvielfalt: Mehrere Ehrenamtliche ...

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht zwischen Meudt und Herschbach

Am Montag (20. März) verursachte eine Linksabbiegerin auf der L 300 zwischen Meudt und Herschbach einen ...

CDU Montabaur: Wer wird neuer Kandidat für Amt des Stadtbürgermeisters?

Kürzlich hatte der Ortsverband der CDU Montabaur zur Mitgliederversammlung in den historischen Gewölbekeller ...

Fernstudium zum Wirtschaftsfachwirt startet am 6. Mai in der IHK-Akademie Koblenz

Die IHK-Akademie Koblenz bietet ab dem 6. Mai erneut ein 18-monatiges Fernstudium an, das auf den IHK-Abschluss ...

Westerwald Bank legt für abgelaufenes Geschäftsjahr solides Ergebnis vor

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 der Westerwald Bank war für die regionalen Finanzinstitute ein ganz ...

Werbung