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Pressemitteilung vom 15.03.2023    

Lernort-Labor-Preis für die Mathewerkstatt der Uni Siegen

Die Mathewerkstatt der Universität Siegen wurde mit dem 1. Platz beim LeLa-Preis in der Rubrik „MINT-Bildung von Lehrkräften" ausgezeichnet. LeLa steht für Lernort Labor. Der Bundesverband der Schülerlabore würdigt mit dem Preis jährlich herausragende Leistungen von Schülerlaboren als wichtige Säulen des Bildungssystems.

Dr. Eva Hoffart (Mitte) nahm den Preis in Göttingen entgegen. Begleitet wurde sie von den studentischen Hilfskräften Janika Bosniakowsky und Louisa Borkenhagen. Die Laudatio hielt Jurymitglied Prof. Dr. Stefan Schwarzer (links). Es gratulierte Dr. Andreas Kratzer vom Vorstand des Bundesverbandes der Schülerlabore. Foto: Uni Siegen

Siegen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der LeLa-Jahrestagung in Göttingen statt. Für die Universität Siegen nahm Dr. Eva Hoffart die Auszeichnung entgegen. Die Mathe-Werkstatt und die Bandbreite der Möglichkeiten für Studierende und Lehrende wurden bei der Veranstaltung in einem Video vorgestellt.

Die Fachjury lobte in der Laudatio das Gesamtkonzept der Mathe-Werkstatt, „das nicht nur durch Kontinuität, sondern auch durch didaktische Qualität und Innovation überzeugt“.

Die Mathe-Werkstatt an der Universität Siegen wurde 2012 initiiert. Sie ist konzipiert als Lernraum, Forschungsraum an Schnittstellen von Theorie und Praxis und bietet Platz für außerschulische Projekte. Das Kernelement der Mathematik-Werkstatt ist die Zusammenarbeit von Schülern, Studenten und Wissenschaftlern mit dem Ziel eines lebendigen und produktiven Miteinanders entlang der Bildungskette.

So bieten beispielsweise die curricular verorteten Mathe-Werkstatt-Seminare einen geschützten Raum für die gemeinsame Kompetenzentwicklung, Austausch und Forschung. An Projektvormittagen kommen Studierende, Schüler, Lehrkräfte und Wissenschaftler zusammen. Schulklassen aus der Region sind mit Begeisterung dabei.

Die Studierenden sammeln Kenntnisse in der fachlichen und fachdidaktischen Vorbereitung und Durchführung. So wird Praxisnähe ermöglicht und die Chance gegeben, sich mit den Herausforderungen eines zeitgemäßen Mathematikunterrichts auseinanderzusetzen. Der Austausch unterschiedlicher Akteure wurde von der Jury besonders hervorgehoben.



Für die Studierenden ermöglicht die Mathe-Werkstatt praktische Übung und forschendes Lernen gleichermaßen, denn die technische Ausstattung erlaubt es, die Lernsituationen aufzuzeichnen und später theoriebasiert zu reflektieren. Lehrern bietet die Mathe-Werkstatt an der Uni die Gelegenheit, sich mit ihren zukünftigen Kollegen auszutauschen und neue Medien und Materialien für den Mathematikunterricht vor einem wissenschaftlichen Hintergrund auszuprobieren. Für die Schüler ist es vor allem ein großer Spaß und eine Bereicherung, Mathe einmal ganz anders und handlungsorientiert zu erleben.

Den Mathematikdidaktiker der Universität Siegen bietet die Mathe-Werkstatt praxisnahe Forschungsmöglichkeiten. „Besonders spannend ist dabei die Verbindung von analogen und digitalen Medien. Wir haben ein großes Materialangebot von haptischem Anschauungsmaterial bis hin zum 3D-Drucker und VR-Brille - alles was dabei helfen kann, die Welt der Mathematik zu erobern“, erläutert Jun.-Prof. Dr. Daniel Thurm und fährt fort: „Der LeLa-Preis ist eine schöne Belohnung für die bereits geleistete Arbeit, aber gleichsam Verpflichtung für die Zukunft, die bestehenden Strukturen den Ansprüchen der modernen mathematikdidaktischen Lehre und Forschung stetig anzupassen. Dazu arbeiten wir im Mathe-Werkstatt-Team gerade sehr intensiv und produktiv.“ (PM)



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