Werbung

Nachricht vom 16.08.2011    

Jüdischer Friedhof in Hachenburg saniert - Zuschuss von der ADD

Insgesamt kostet die Sanierung des Jüdischen Friedhofes in Hachenburg rund 70.000 Euro, davon wurden 40.000 Euro von dem Sonderfonds der Aufsichts- und Dienstleisungsdirektion (ADD) Trier finanziert. Erstmals im Jahr 1587 wurde der Hachenburger "Judenkirchhof" urkundlich erwähnt, dort sind 83 Gräber. Das religiös festgelegte ewige Ruherecht wird mit den Sanierungsarbeiten gewahrt.

Zufriedene Gesichter gab es bei der Besichtigung der Sanierungsarbeiten am Jüdischen Friedhof in Hachenburg bei den am Verfahren beteilgten Personen aus Trier, Koblenz und Hachenburg.

Hachenburg/Trier. Sehr zufrieden mit dem Ergebnis der fast abgeschlossenen Sanierungsarbeiten auf dem jüdischen Friedhof in Hachenburg zeigten sich der Erste Beigeordnete der Stadt Hachenburg, Karl-Wilhelm Röttig, Katrin Lück von der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, die Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Dr. Heinz Kahn und Ulrich Zöphel, sowie der Mitarbeiter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Raimund Schneider bei einer offiziellen Begehung.
Die ADD ist landesweit für die Pflege und den Erhalt der jüdischen Friedhöfe mitverantwortlich. Im Vorfeld der in Bauabschnitte gefassten Sanierung des Hachenburger Judenfriedhofes fanden mehrere Besprechungen und Ortstermine der Stadt und Verbandsgemeinde, der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz und der ADD statt. Im letzten Jahr wurde daraufhin die Umfassungsmauer des Friedhofes auf einer Länge von rund 80 Metern saniert und die Nord-West-Ecke mit einem Holzzaun geschlossen. In einem weiteren Abschnitt folgte jetzt die Sanierung im Handverfahren.
"Die Betreuung der Friedhöfe umfasst unter anderem die Bewahrung der Totenruhe und die Erhaltung als in die Landschaft eingefügte Gesamtheit. Dazu gehört neben der Erhaltung einer sicheren Einfriedung mit verschließbarem Tor auch die Pflege der Zugangswege. Mit der Sorge für die verwaisten Friedhöfe soll das religiös festgelegte ewige Ruherecht gewahrt werden", so Schneider.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Hilfskraft (m/w/d) Wohnstätte Flammersfeld

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Vorarbeiter / Teamleiter Fahrzeugbeschriftung & Folientechnik (m/w/d)

BeschriftungsMeister.de
56593 Horhausen (Westerwald)

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Gruppenleitung Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Die nun durchgeführten Arbeiten auf dem Hachenburger Friedhof haben 70.000 Euro gekostet und wurden mit 40.000 Euro aus dem bei der ADD geführten Hilfsfond für die Pflege und Instandsetzung jüdischer Friedhöfe sowie mit 30.000 Euro von der Stadt Hachenburg finanziert, heißt es in der Pressemitteilung.

Im Jahre 1587 wurde der Judenfriedhof Hachenburg als "Judenkirchhof" erstmals erwähnt. Juden aus Hachenburg, Altstadt, Kirburg, Alpenrod, Höchstenbach und zum Teil aus Kroppach liegen auf ihm begraben. Es befinden sich dort 83 Gräber, auch Doppelgräber. Ältere Grabsteine tragen nur auf der Vorderseite Inschriften in hebräischer Sprache, während die aus jüngerer Zeit auf der Rückseite Namen und Lebensdaten in deutscher Sprache aufweisen.


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Wäller Helfen lädt im November zur Spendengala nach Bad Marienberg ein

In der Denkfabrik Bad Marienberg findet am 21. November 2026 die Spendengala des Vereins Wäller Helfen ...

Kita Himmelfeld in Montabaur nach fünf Jahren feierlich wiedereröffnet

Nach umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten erstrahlt die Kita Himmelfeld in Montabaur ...

Großbauprojekt zur Wasserversorgung in Welschneudorf gestartet

In der Region um Welschneudorf hat ein bedeutendes Infrastrukturprojekt begonnen. Die Verbandsgemeindewerke ...

12-jährige Verdina W. aus Emmelshausen vermisst

Seit dem 25. Oktober 2026 wird die 12-jährige Verdina W. aus einer Wohngruppe in Emmelshausen vermisst. ...

Das passiert, wenn in der Wirtschaft die Mittel heilig werden

Der Zweck heiligt die Mittel. Ein Kalenderspruch, der es in sich hat. Das glaubt Manuel Schneider, der ...

Unfallaufnahme in Koblenz: Polizei musste Taser einsetzen

Am Dienstagabend (27. Oktober 2026) kam es im Saarplatzkreisel in Koblenz zu einem größeren Polizeieinsatz. ...

Weitere Artikel


Mundharminka lernen im "Forum Selters" mit Didi Spatz

Mundharmonika - das Musikinstrument ist weltbekannt und jeder kann es erlernen. Das "Forum Selters" ...

Ein Elektro-Caddy für den Wildpark

"Tue Gutes und rede darüber" - das wollen zwei Bad Marienberger Unternehmer nicht, die mit einer großzügigen ...

Raubacher Frank Scheffel für internationales Reitturnier in Hachenburg qualifiziert

Bundes- und Landestrainer vergeben die Startplätze nur an erfolgreiche Reiter – Denise Manns aus Neuwied ...

Mongolische Musiker faszinierten das Publikum in Nordhofen

Mit der Gruppe "Transmongolia" gab es ein außergewöhnliches Konzerterlebnis in der evangelischen Kirche ...

Rund 500 Kindern den BUGA-Besuch ermöglicht

Die Westerwald Bank spendetet 2500 Euro an die Initiative Region Mittelrhein, die damit bedürftigen Kindern ...

Weiher in Flammen wird zum Besuchermagnet

Feuerwerk wird schon mit Rhein in Flammen verglichen – Die Titanic wird bald aufgemotzt

Urbach. Zum ...

Werbung