Werbung

Pressemitteilung vom 04.02.2023    

Austausch über Situation im ärztlichen Bereitschaftsdienst - was muss passieren?

Die Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Hendrik Hering haben sich mit dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung RLP zur Situation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ausgetauscht. Die Politiker machten deutlich, dass jeder Person, die persönlich die Notwendigkeit einer ärztlichen Behandlung sehe, dies unter zumutbaren Bedingungen ermöglicht werden müsse.

(Symbolbild)

Region. Die Zuständigkeit hierzu obliege der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Rahmen ihrer Selbstverwaltung. Die Situation zwischen den Jahren in Hachenburg und Altenkirchen sei nicht akzeptabel gewesen. Der Vorstand der KV räumte ein, dass die Situation insbesondere am 27. Dezember intensiv gewesen sei. Eine kurzfristige Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen, wurde vom KV Vorstand nicht gesehen, jedoch verwies er auf vielfältige aktuelle Initiativen und stellte in Aussicht, die Zuweisung über die Nummer 116117 zum Bereitschaftsdienst zu verbessern.

In Pilotprojekten werde unter anderem angestrebt, eine Verbesserung der Situation durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz herbeizuführen. Wünschenswert sei aber auch, präventiv das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu steigern, um die Notwendigkeit eines Arztbesuches besser beurteilen zu können. Insgesamt befand der KV Vorstand die Situation des Bereitschaftsdienstes in RLP als gut, so sei RLP eines der wenigen Bundesländer, in denen zu Nachtstunden der Bereitschaftsdienst mit Ärzten gewährleistet sei.



Hering und Bätzing-Lichtenthäler machten in aller Klarheit deutlich, dass man von der zuständigen KV erwarte, sich angemessener und sensibler auf patientenintensive Zeiten wie zwischen den Jahren vorzubereiten, da zum einen die Infektionswelle weder unerwartet kommt, entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auszustellen sind und auch die Praxenschließung zwischen den Jahren regelmäßig erfolgt. Diese Rahmenbedingungen kennend, sei die KV in der Verantwortung Versorgung vor Ort mit akzeptablen Wartezeiten und –räumlichkeiten zu organisieren.

Besprochen wurde ebenfalls die kritische Versorgungssituation bei Hausärzten, insbesondere bei Kinder- und Frauenärzten. Es wurde vereinbart, hierzu den Dialog regelmäßig fortzusetzen. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Wiedweg Etappe 5: Bergbaugeschichte, Felslandschaft und der Mittelpunkt der Wied

Die fünfte Etappe des Wiedwegs führt auf etwa 14 Kilometern von Oberlahr durch das immer tiefer eingeschnittene ...

Kindergeld über den 18. hinaus: Die wichtigsten Voraussetzungen im Überblick

Auch nach dem 18. Geburtstag kann der Anspruch auf Kindergeld weiter bestehen. Entscheidend ist, dass ...

Mainz: Klinikpersonal protestiert gegen Kürzungen im Gesundheitswesen

In Mainz haben Beschäftigte der Universitätsmedizin eindringlich vor den Folgen geplanter Kürzungen im ...

Musikalisches Inklusionscamp begeistert mit Konzerten in Bad Ems und Sayner Hütte

Ein besonderes musikalisches Ereignis erwartet die Region: Die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz veranstaltet ...

Einblicke in die Welt der Wissenschaft: Die Offene Uni Siegen lädt ein

Am 13. Juni öffnet die Universität Siegen ihre Türen für alle Interessierten. Auf dem Schlossplatz erwartet ...

Neue Einblicke in die Gewässerwiederherstellung an der Ahr

Das Forschungsprojekt "MonAHR" hat eine interaktive "ArcGIS StoryMaps" veröffentlicht, die ab sofort ...

Weitere Artikel


Viel vorgenommen, wenig realisiert: Erneute Niederlage für die Rockets

Viel hatte man sich beim Letzten der Tabelle vorgenommen. Man wollte endlich wieder in die Spur kommen, ...

CDU-Impulse: "Wintersport im Westerwald - ein Vergnügen mit Zukunft?"

In Ihrer Reihe "Impulse digital" befasst sich die CDU-Kreistagsfraktion am kommenden Mittwochabend, 8. ...

Hachenburg: Mit 1,85 Promille etwas "unorthodox" gefahren

Mit 1,85 Promille Alkohol im Blut ist in der Nacht zu Sonntag, 5. Februar, ein Autofahrer von der Polizei ...

Caritas unterstützt Menschen in der Energiekrise

Die gestiegenen Energiepreise machen etlichen Menschen zu schaffen. Viele wissen nicht, wie sie durch ...

"Een jecke Blutspend - Wenn net jitz, wann dann!?‘" - Blutspenden über Karneval

Jeder kennt es: Einmal unaufmerksam und schon ist es passiert. Mit etwas Pech verletzt man sich auch ...

Freilingen: Autofahrer stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Bei der Kontrolle eines 29 Jahre alten Autofahrers haben Polizeibeamte festgestellt, dass der Mann unter ...

Werbung