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Nachricht vom 04.01.2023    

Westerwälder Rezepte: Omas Frikadellen sind am besten

Von Helmi Tischler-Venter

Für die allseits beliebten Frikadellen oder Buletten oder Hackklöße gibt es viele Namen und Rezepte. Omas Rezept mit einem Ei für den Zusammenhalt der Hackmischung und einem eingeweichten altbackenen Brötchen für die saftige Lockerheit der Masse hat sich oftmals bewährt. Das Brötchen war wichtig, weil Oma mehr Rind- als Schweinefleisch für ihre Klopse verwendete.

Foto: Wolfgang Tischler

Dierdorf. Achten Sie darauf, dass das Hackfleisch frisch ist und am besten luftdicht verpackt.

Zutaten für 4 Portionen:
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 altbackenes Brötchen
1 dicke Zwiebel
1 Ei
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Senf, extrascharf
1 gestrichener Teelöffel Majoran, getrocknet
1 gehäufter Teelöffel Paprikapulver
1 Esslöffel frisch gemahlenen Pfeffer
1 Teelöffel getrocknete Petersilie
2 Zehen Knoblauch
Etwas Mehl zum Wenden
Butterschmalz und Margarine zum Braten

Zubereitung:
Das Brötchen etwa eine halbe Stunde in Wasser einweichen. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Das Ei, die Zwiebelstückchen und die Gewürze zur Hackmasse geben und alles sehr gut vermischen, am besten mit den Händen, keinesfalls mit einem Mixer, dabei werden die Frikadellen oft zäh.

Das Brötchen sehr gut ausdrücken, zur Hackmasse geben und wieder gut vermengen. Je gründlicher vermengt und geknetet wird, desto besser und lockerer wird das Ergebnis. Wenn die Zutaten nicht fein genug und miteinander vermischt sind, werden die Frikadellen hart.




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Die Fleischmasse abschmecken, gegebenenfalls nachwürzen. Aus der Mischung mit nassen Händen acht nicht zu kleine Klöße formen. Auf einer bemehlten Fläche flachdrücken und glätten.

In einer großen, schweren Pfanne Butterschmalz erhitzen, die Frikadellen darin kurz auf beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Temperatur zurückdrehen und mit einem bis zwei Esslöffel Margarine etwa 20 Minuten fertigbraten. Währenddessen zweimal vorsichtig wenden. Sie können die Garprobe mit einer Gabel machen, die bis zur Mitte der Frikadelle durchgestochen wird. Wenn man mit der Gabel leicht auf die Oberseite der Frikadelle drückt und es tritt keine rötliche Flüssigkeit aus, ist der Fleischkloß innen gar.

Oma servierte die würzigen Frikadellen am liebsten mit Kohlrabigemüse und Kartoffelsalat. Es passen natürlich auch andere Gemüsesorten, Kartoffelpüree oder Pommes Frites dazu. (htv)

Guten Appetit

Falls Sie auch ein leckeres Rezept für uns haben, schicken Sie es uns gerne an redaktion@nr-kurier.de. Bitte mit selbst geschriebenem Text und mindestens einem eigenen Foto. Vielen Dank!


Mehr dazu:   Westerwälder Rezepte  
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