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Pressemitteilung vom 15.12.2022    

Pflichtschreiben zum Gasverbrauch löst Verwirrung aus

Gaskunden der Energieversorgung Mittelrhein (evm) bekommen in diesen Tagen ein Schreiben zu möglichen Einsparpotenzialen bei ihrem Gasverbrauch. Damit kommt der Energieversorger seiner Pflicht nach der Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSiKuMaV) der Bundesregierung nach. Diese Schreiben werfen jedoch bei vielen Kunden einige Fragen auf.

(Symbolbild)

Region. Die "EnSiKuMaV" soll mögliche Einsparpotenziale in Privathaushalten aufzeigen und so insgesamt zu weniger Verbrauch und einer größeren Versorgungssicherheit führen. Das Problem: Die Schreiben zeigen in den meisten Fällen nicht den individuellen Gaspreis der Angeschriebenen, sondern den Vergleich mit der Grundversorgung. Und die ist teurer als Langzeittarife, in denen sich die meisten evm-Kunden befinden.

"Das führt verständlicherweise zu Fragen und sorgt für Verunsicherung. In den Anschreiben wird die tatsächliche Summe der letzten Jahresrechnung mit einer Hochrechnung auf Basis der Grundversorgung verglichen. Diese staatliche Vorgabe führt zu einer verzerrten Darstellung und gibt nicht die tatsächlich zu erwartenden Kosten wider. Ganz zu schweigen davon, dass hier die Gaspreisbremse noch nicht berücksichtigt wurde", so evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom.

"Wir können das verstehen, mussten unserer Pflicht aus der Verordnung aber nachkommen. Mein Rat an alle, die das Schreiben bekommen: Ignorieren Sie die Zahlen darin einfach. In Kürze informieren wir noch einmal gesondert zur Gaspreisbremse und den echten neuen Abschlägen und Kosten, die auf Sie zukommen. Mit diesen Daten kann dann jeder auch etwas anfangen." Der Sprecher bittet auch darum, zum Inhalt des Schreibens nicht den Kundenservice zu kontaktieren. Denn der sei momentan derart überlastet, dass Kundenzentren zwischenzeitlich sogar ihre Öffnungszeiten einschränken mussten.



Was allerdings trotz der nicht kundengenauen Berechnungen weiterhin gilt: Energie sparen. Denn dieser Punkt aus dem Anschreiben stimmt: Wer seine Heiztemperatur nur um ein Grad Celsius senkt, kann bis zu sechs Prozent Energie einsparen. Mehr Informationen zu möglichen Einsparpotenzialen zeigt die evm auf ihrer Seite zur Energiekrise unter www.evm.de/energiekrise. (PM)


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