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Nachricht vom 12.12.2022    

Wie wird sich die Zahl der VPN-Nutzer in den nächsten Jahren entwickeln?

Die digitale Welt nimmt einen immer größeren Platz in unserem Alltag ein. In vielen Unternehmen sind IT und digitale Vorgänge feste Bestandteile des Arbeitsalltags. Und auch in unserer Freizeit surfen wir immer öfter im Internet – sei es, um auf Suchmaschinen zu recherchieren, online zu shoppen oder Nachrichten mit unseren Freunden über Messenger auszutauschen.

Foto Quelle: pixabay.com / tumisu

Wozu dient ein VPN?
Bevor wir uns näher mit den Nutzerzahlen beschäftigen, sehen wir uns erst einmal an, wozu ein VPN eigentlich gut ist.

Was ist ein VPN eigentlich? Dabei handelt es sich um ein Programm, das auf allen möglichen Geräten installiert werden kann. Von PCs und Laptops über Tablets, Smartphones und bis zu WLAN-Routern und Smart-TVs. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein Gerät sich mit dem Internet verbindet oder Informationen über das Internet sendet oder empfängt. Statt des normalen Wegs wird dann nämlich ein speziell erstellter virtueller Kanal genutzt, der mehr Sicherheit bietet.

Ein VPN verschlüsselt sämtliche Daten, die von einem Gerät über das Internet versendet werden. Außerdem werden ausschließlich gesicherte und geheime Server für den Datenaustausch genutzt. Das bringt den Vorteil, dass Hacker dadurch diese Informationen nicht angreifen können. Zusätzlich verschleiert ein VPN die IP-Adresse des Nutzers, was für eine erhöhte Privatsphäre sorgt.

Warum immer mehr Menschen ein VPN nutzen
Die Internetnutzung ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2021 hat sich die Zahl der Internetnutzer weltweit mehr als verdoppelt: Knapp 5 Milliarden Menschen waren im Jahr 2021 bereits online. Die Tendenz ist dabei steigend.
Dabei werden auch immer mehr persönliche Daten über das Internet versendet. Online-Banking, Shopping und private Nachrichten sind nur einige Beispiele dafür. Die Cybersicherheit ist so also ein Thema, das für immer mehr Menschen wichtig wird. Und ein VPN kann ein nützliches Tool sein, um uns und unsere Daten vor Hackern und Cyberangriffen zu schützen.

Die Welt rückt näher zusammen
Doch ein VPN dient nicht ausschließlich der Verbesserung der Cybersicherheit. Es kann zudem dafür sorgen, dass Nutzer von jedem beliebigen Standort der Welt aus Zugriff auf sämtliche digitale Inhalte haben. Ohne VPN kann es durch Geosperren oft schwierig sein, auf bestimmte Websites zuzugreifen.

Das kann zum Beispiel für digitale Nomaden oder remote arbeitende ein Problem werden. Die befinden sich oft in weit entfernten Ländern, arbeiten aber trotzdem für Arbeitgeber in Deutschland. Sind deutsche Websites nun am Standort des Arbeitenden gesperrt, kann nicht auf diese zugegriffen werden. Ein VPN dagegen kann einen anderen Standort vortäuschen. Der Nutzer kann sich so von einem deutschen VPN-Server aus einwählen und problemlos auf die Website zugreifen – auch wenn er sich gar nicht in Deutschland befindet.

Remote Work ist ein Modell, das mit der Zeit immer beliebter wird. Neben dem Umgehen der Geosperren kann ein VPN Schutz bieten, wenn sich Menschen im Homeoffice (egal wo sich dieses befindet) auf das interne Netzwerk des Arbeitgebers einwählen.

Fazit: VPN als Sicherheitstool für jeden Internetnutzer
Besonders die steigende Zahl der Internetnutzer ist ein Zeichen dafür, dass die Zahl der VPN-Nutzer in der Zukunft weiter ansteigen könnte. In Verbindung mit immer mehr Cyberattacken wird es für immer mehr Menschen wichtig, ihre Daten beim Surfen im Internet zu schützen. Zusätzlich wirken sich Trends wie das Arbeiten im Homeoffice oder das ortsunabhängige Arbeiten von anderen Ländern aus auf die Zahl der VPN-Nutzer der Zukunft aus. (prm)

Agentur Autor:
Sebastian Meier



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