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Pressemitteilung vom 23.11.2022    

Familie Daubach spendet Hospiz St. Thomas 2100 Euro

Heiko Daubach ist ein Mann, der in der Blüte seines Lebens steht. Als er mit seiner Frau Barbara Lassmann-Daubach zusammen an der Tür des Hospiz St. Thomas klingelt, ist es ihr erster Besuch in einem Hospiz. Im Gepäck haben sie einen Spendenscheck über 2100 Euro. Vor zwei Jahren hatte Herr Daubach schon einmal 800 Euro gespendet, doch durch Corona war ein Besuch nicht möglich.

Barbara Lassmann-Daubach und Heiko Daubach mit Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen (rechts)
(Foto: Dernbacher Gruppe Katharina Kasper)

Dernbach. Beide sind positiv überrascht, als sie die hellen Räume des Hospizes betreten und sich gemeinsam mit der Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen an einen Tisch vor der großen Schiebetür zur Terrasse setzen. Hinter ihnen wird in der zu dem großen zentralen Raum geöffneten Küche gerade Kaffee zubereitet. Draußen auf der Terrasse sitzen zwei Gäste und rauchen eine Zigarette. Die flache Novembersonne strahlt in den Raum. "Das ist eben der Unterschied zu einem Krankenhaus, hier bekommen die Gäste auch ein Bier, wenn sie darauf Lust haben", überrascht die Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen die Gäste auf deren Nachfrage.

Die Spendensumme in Höhe von 2100 Euro kam bei der Geburtstagsfeier zum Sechzigsten
zusammen, berichtet Herr Daubach: "Man hat doch schon alles, und darum haben wir die Gäste gebeten, für das Hospiz zu spenden und beim Fest eine Spendenbox aufgestellt." Fast alle der zirka 60 Gäste haben mitgemacht, wofür sich Frau Hebgen im Namen der Gäste und des Teams recht herzlich bedankt.

Barbara Lassmann-Daubach hat die Erfahrung des Sterbens und Todes mit ihrem Vater
gemacht, den sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zuhause betreute: "Man fühlt sich überfordert", erklärt sie, "obwohl Vater nach nur zwölf Tagen gestorben ist." Die Betreuung im Hospiz nimmt die Last der Verantwortung von den Angehörigen. Die Gäste, so werden die im Hospiz betreuten Menschen mit Respekt benannt, erhalten eine optimale palliativmedizinischpflegerische Betreuung, so dass sich die Angehörigen ganz der emotionalen Seite widmen können, wozu am Ende auch das Abschiednehmen gehört.




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Das Hospiz ist auf Spenden angewiesen, so will es schon die Satzung, dass ein Teil der
laufenden Kosten über Spenden getragen wird. Aber es gibt noch viel mehr, wofür Spendengelder benötigt werden. Angefangen bei der Beschaffung von Deko- oder
Bastelmaterial über die Weiterbildung der Pflegekräfte zum Beispiel in der Aromatherapie bis hin zu Instandhaltungskosten müssen viele Ausgaben auch über Spenden mitfinanziert werden. Neben Spenden gibt es auch die Möglichkeit, das Hospiz über eine Patenschaft zu unterstützen.
Infos dazu gibt es auf der Website (PM)


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