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Pressemitteilung vom 08.11.2022    

Radverkehrskonzept in Montabaur: Bürger können sich bis Jahresende einbringen

Alltägliche Wege mit dem Fahrrad erledigen – zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen radeln. Das wünschen sich viele Menschen im südlichen Westerwald. Doch häufig fehlen die passenden Verbindungen dafür. Deshalb arbeitet die Verbandsgemeinde (VG) Montabaur seit dem Sommer an einem Radverkehrskonzept.

Alltägliche Wege mit dem Fahrrad erledigen – zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen radeln. Das wünschen sich viele Menschen im südlichen Westerwald. (Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur)

Montabaur. Das Ziel ist ein möglichst flächendeckendes Netz aus alltagstauglichen Radwegen. Nun sind die Bürger aufgerufen, ihre Erfahrungen, Anregungen und Hinweise einzubringen. Dafür steht auf dem Onlineportal „Jetzt mitmachen“ eine interaktive Karte mit Kommentarfunktion zur Verfügung. Bis einschließlich dem 31. Dezember ist die Bürgerbeteiligung möglich.

Das Planungsbüro „VAR+“ aus Darmstadt arbeitet im Auftrag der VG Montabaur das Radverkehrskonzept aus. Im ersten Schritt hat das Team von „VAR+“ damit begonnen, alle als Radwege genutzten Wege abzufahren und daraus eine erste Karte erstellt, in der positive Aspekte ebenso aufgezeigt werden wie Problembereiche. Im zweiten Schritt sind nun die Einwohner der VG gefragt, die mit ihrer Ortskenntnis, ihrer täglichen Erfahrung und ihren Ideen die Experten für die lokalen Radwegeverbindungen sind. Denn die Menschen vor Ort haben das beste Gespür dafür, welche Wege gerne genutzt werden, wo es Gefahrenstellen gibt oder wo Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern bestehen. Sie sind nun gefragt, ihr Wissen einzubringen und im Onlineportal einzutragen. Auch Fotos können dort hochgeladen werden.

Mit touristischen Radwegen ist die VG Montabaur bereits gut ausgestattet, jedoch stellen diese in der Regel nicht die direkte Verbindung zwischen zwei Orten dar und können häufig nicht zu jeder Tages- und Jahreszeit genutzt werden. Deshalb liegt der Fokus nun darauf, ein Radwegenetz zu entwickeln, auf dem der alltägliche Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen sicher, direkt und zügig befahren werden kann. „Ganz egal, ob Sie bereits regelmäßig das Fahrrad nutzen, oder Gründe haben, dies nicht zu tun: Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Anregungen mit. Dies wird für alle zu dem besten Ergebnis führen“, wünscht sich Marion Gräf, die das Projekt auf Seiten der Verbandsgemeindeverwaltung betreut.



Das Radverkehrskonzept, dessen Erarbeitung durch EU-Fördermittel bezuschusst wird, soll bis zum Sommer 2023 fertig sein. Es wird dann vom Verbandsgemeinderat verabschiedet. Anschließend sollen nach und nach Lücken im Wegenetz geschlossen und neue Verbindungen geschaffen werden. In diesem Rahmen soll der Komfort für die Radfahrer verbessert werden, zum Beispiel durch einheitliche Beschilderung und ein gutes Angebot an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Das Onlineportal findet sich unter: www.jetzt-mitmachen.de/montabaur. (PM)


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