Werbung

Pressemitteilung vom 03.11.2022    

November ist der Monat des Totengedenkens

Der November ist mit Allerheiligen, Allerseelen, dem Volkstrauertag, Totensonntag und dem Buß- und Bettag der Monat, in dem traditionell den Verstorbenen gedacht wird. Den Auftakt bildete Allerheiligen am 1. November. Allerseelen, am 2. November, ist ein Gedenktag der katholischen Kirche. Durch Gebet und Fürbitten wird an dem Feiertag aller Verstorbenen gedacht.

(Foto: DIB Deutsches Institut für Bestattungskultur GmbH)

Region. Der Totensonntag am 20. November ist ein Gedenktag der evangelischen Kirche. Am 13. November wird zudem der Volkstrauertag und am 16. November der Buß- und Bettag begangen.

Sowohl Christen als auch konfessionslose Menschen gedenken an diesen Feiertagen ihren Verstorbenen und besuchen deren Gräber auf dem Friedhof. Oft werden als Zeichen der Erinnerung Trauergestecke oder anderer Grabschmuck an der Grabstätte niedergelegt sowie Grablichter entzündet. Deshalb sieht man zu dieser Jahreszeit auch besonders viele Kerzen auf dem Friedhof leuchten. Doch selbstverständlich ist das nicht mehr.

Hermann Hubing, Historiker und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur, beobachtet seit einigen Jahren einen Wandel im Totengedenken und auch in der Bestattungskultur. "Die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Gedenkens ist hinter den Eventcharakter von Kürbis-Dekoration und Feiern in schaurigen Kostümen zurückgetreten. Angehörige und Hinterbliebene wollen sich heute tendenziell eher weniger um eine Grabstätte kümmern als noch vor einigen Jahrzehnten".




Stellenanzeige

img

Fachkraft (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld


Hubing rät, sich rechtzeitig über das eigene Ableben Gedanken zu machen und selbst für ein würdiges Begräbnis vorzusorgen. Da hier nicht unerhebliche Kosten anfallen, die nicht alle betroffenen Familien begleichen könnten, ohne sich an anderer Stelle einzuschränken, ist eine seriöse Bestattungsvorsorge empfehlenswert. Sie gehört nach Hubings Ansicht zu den Dingen, die man beizeiten für sein eigenes Lebensende einplanen sollte: "Es ist immer ein beruhigendes Gefühl, wenn man seine Angelegenheiten geregelt hat". (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

.: Neu bei Instagram :. => @kuriere_news

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Kulturhighlights im Dezember: Von Weihnachts-Comedy bis Metal-Konzert

Der Dezember in Rennerod bietet eine bunte Mischung aus kulturellen Veranstaltungen, die für jeden Geschmack ...

Verkehrsunfallflucht bei Mogendorf: Polizei sucht Zeugen

Am Freitagnachmittag kam es auf der L307 nahe Mogendorf zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. ...

Waldbreitbach im Lichtermeer: Christkind Selina eröffnet die Weihnachtssaison

Am Freitagabend, dem 28. November begrüßte Bürgermeisterin Monika Kukla die Besucher in Waldbreitbach ...

Nikolaus begeistert rund 100 Kinder bei Aktion der Versicherungsagentur Kisters

Rund 100 Kinder warteten in Hellenhahn-Schellenberg gespannt auf den Nikolaus. Die Versicherungsagentur ...

Weihnachtszauber in Montabaur wurde feucht, aber dafür sehr fröhlich eröffnet

Trotz Nieselregen fand die Eröffnung des Weihnachtszaubers in Montabaur statt und zog zahlreiche Besucher ...

Abschlussveranstaltung zum Hochwasserschutzkonzept in Ransbach-Baumbach

Die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach arbeitet an einem umfassenden Konzept zur Vorsorge gegen Hochwasser ...

Weitere Artikel


Lions Club Bad Marienberg unterstützt Projekt für das Ahrtal

Ein Besuch bei bunten Pferden, einem Hund mit Charakter, einer Region, die zusammensteht und vor allem ...

Loveletters - Feuchte Augen garantiert bei Kultur im Keller in Montabaur

"Loveletters" heißt das Zweipersonenstück vom amerikanischen Dramatiker Albert R. Gurney, das 1988 in ...

Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Montabaur: Leichte Entspannung im Oktober

Die regionale Arbeitslosigkeit ist im Oktober erneut gesunken. Aktuell werden für den Bezirk der Agentur ...

Ergänzt: 16-jähriges Mädchen aus Flammersfeld wohlbehalten aufgefunden

Seit Mittwochabend (2. November, gegen 18 Uhr) wurde die 16-jährige Aya Alo aus Flammersfeld vermisst. ...

Warnsignale der Haut erkennen - Online-Expertenvortrag

Sie ist das größte Organ des Menschen und schützt den Körper rund um die Uhr zuverlässig vor Infektionen, ...

Förderstopp im Breitband-Ausbau: Kreis Neuwied ist nicht betroffen

"Graue Flecken" nennt sich das von Bund, Land und Kommunen gemeinsam getragene Förderprogramm, bei dem ...

Werbung